Was passiert vor der Operation?

Die Sicherheit des Patienten ist das oberste Gebot in der Anästhesie. Aus diesem Grunde werden vor der Operation einige Vorbereitungen durchgeführt. Dazu gehört das Aufklärungsgespräch zwischen Patient und Narkosearzt, das in der Regel 1-2 Tage vor der Operation stattfindet. Es soll dem Patienten alle erwünschten Informationen geben sowie die Möglichkeit Fragen zu stellen, Ängste zu verlieren und Vertrauen aufzubauen. Der Narkosearzt wird sich vom gesundheitlichen Zustand des Patienten überzeugen und mit ihm gemeinsam die richtige Narkoseart auswählen. Entsprechend dieser Entscheidung erfolgen die erforderlichen Voruntersuchungen.

Dazu gehören z. B.: Blutuntersuchungen, EKG, Röntgenuntersuchungen, Ultraschall, ggf. auch weiterführende Diagnostik. Am Operationstag wird der Patient auf seiner Station vorbereitet. Er erhält seine OP-Kleidung und seine speziellen Narkose-Vorbereitungsmedikamente. Im Operationssaal wird das sogenannte Monitoring angeschlossen, Geräte, die die Körperfunktionen wie Herz, Lunge, Kreislauf, kontinuierlich überwachen. Erst jetzt wird die Narkose eingeleitet und alle operativen Vorbereitungen durchgeführt.