Frühe Hilfen

Das St. Marien-Hospital Düren wirkt am Projekt „Von Anfang an. Gemeinsam. – Frühe Hilfen und katholische Geburtskliniken“ des Deutschen Caritasverbandes e. V. und  des Katholischen Krankenhausverband Deutschland e.V. mit.
Im Zentrum steht der Einsatz einer Familienhebamme auf der geburtshilflichen Station seit dem 1.9.14. Das Projekt baut auf das Verständnis von Frühen Hilfen als Befähigung von Eltern auf.

Die eingesetzte Familienhebamme unterstützt, berät und betreut Familien mit erhöhten psychosozialen Belastungen. Wenn die Familien das Krankenhaus verlassen, ist die Familienhebamme aus der Geburtsklinik weiterhin für sie da. Ihr Einsatz in der Familie ist bis zum 12. Lebensmonat des Kindes möglich. Dabei fördert sie die gute Bindung von Eltern zu ihrem Kind und stößt damit eine nachhaltige, positive Entwicklung der Kinder an.

Durch die Vermittlung passender und abgestimmter Hilfsangebote aus dem Netzwerk Früher Hilfen wird der Entwicklung von Gefährdungen vorgebeugt. Hierbei übernimmt die Familienhebamme eine „Lotsenfunktion“ zwischen den Angeboten aus dem Gesundheitssystem und den Angeboten aus dem Netzwerk Früher Hilfen.

Die Familienhebamme arbeitet  nach dem Handlungsprinzip der Freiwilligkeit
Sie baut Vertrauen auf und fördert die Ressourcen der Familie.

Fachlich und organisatorisch wurde die Familienhebamme an das sozialpädiatrische Zentrum des St. Marien-Hospital Düren angebunden. Damit ist die Nutzung der bereits vorhandenen, engen Kooperationsstrukturen im Netzwerk Früher Hilfen ab Beginn des Einsatzes gewährleistet.

Ansprechpartnerin:
Frau Sabine Verbracken
Familienhebamme / Frühe Hilfen
Telefon: 02421 805-6747
E-Mail: sverbracken.smh-dn@ct-west.de