Traumaambulanz

Die Traumaambulanz für Kinder und Jugendliche hilft weiter durch:

  • Klärung der Frage, ob ein Trauma vorliegt
  • Erste Hilfe im Umgang mit dem Kind oder Jugendlichen (bis zu 5 Therapiestunden)
  • Weitervermittlung an qualifizierte Therapeutinnen,Therapeuten und Institutionen bei Bedarf

Erreichbarkeit:

Sozialpädiatrisches Zentrum: Dr. med. Dirk Mundt
Kinder und Jugendpsychiatrie: Dr. med. Bodo Müller
Koordination: Frau Dipl.-Psych. Beate Seliger

Telefon: 02421 805-277
Telefax: 02421 805-262
E-Mail: traumaambulanz.smh-dn@ct-west.de

Was ist ein Trauma?

Bereits Kinder und Jugendliche können erschütternden Erfahrungen ausgesetzt sein. Solche traumatisierenden Erlebnisse, die plötzlich und unvorbereitet in ein Leben brechen, können z.B. sein:

  • Verkehrsunfälle als Beteiligte oder Augenzeuge
  • Beobachtete und erlebte Gewalt z.B. Überfall, Misshandlung, Vergewaltigung
  • Todesfälle in der Familie z.B. erlebter Tod eines nahen Angehörigen, Selbstmord
  • Naturkatastrophen
  • Bedrohungserlebnisse

Woran erkennt man ein Trauma?

Ein Teil der Kinder und Jugendlichen verarbeitet diese für sie traumatischen Erlebnisse ohne weitere Folgen. Bei einigen können jedoch auch in größerem zeitlichen Abstand zu dem Erlebnis Probleme auftauchen:

  • Schlafstörungen
  • Albträume
  • Verhaltensauffälligkeiten
  • Verlust von Interesse
  • Rückzug aus gemeinsamen Unternehmungen
  • Unruhe
  • Aggressivität
  • Lernstörungen
  • Traurigkeit

Trauma und Traumaambulanz:

Diese Schwierigkeiten können auch im größeren zeitlichen Abstand nach dem traumatisierenden Ereignis das Erleben und Verhalten eines Kindes oder Jugendlichen beeinflussen; sie können möglicherweise bis in das Erwachsenenalter hinein wirken. Die Traumaambulanz bietet zeitnah einen Termin zur Klärung der wichtigsten Fragen.

Koordination:

Frau Dipl.-Psych. Beate Seliger
Telefon: 02421 805-277
Telefax 02421 805-262
E-Mail: traumaambulanz.smh-dn@ct-west.de

Info-Flyer "Traumaambulanz" zum Herunterladen