Leistungsspektrum

Ausstattung

Der Abteilung stehen leistungsfähige Geräte zur Verfügung:
Der Röntgenaufnahmeplatz wird mit digitalen Verstärkerfolien betrieben und alle Bilder können digital nachbearbeitet werden.

Für die Funktionsuntersuchungen des Magen-Darm-Traktes steht ein Durchleuchtungsgerät mit gepulster Durchleuchtung zur Verfügung, welches die Strahlenbelastung bis zu 90% reduzieren kann. Für den mobilen Einsatz auf den Intensivstationen ist ein modernes Röntgengerät in Betrieb und für unsere Kinder hat sich das Röntgengerät in eine Giraffe verwandelt. Sämtliche in der Abteilung erstellten Aufnahmen werden digital erstellt und können nachverarbeitet und gespeichert werden. Durch den filmlosen Betrieb ist eine gewünschte Untersuchung an jedem Computer im Hause zu jeder Zeit aufrufbar. Natürlich können die digital gespeicherten Untersuchungen für auswärtige mitbehandelnde Ärzte auf mobilen Medien gespeichert und mitgenommen werden.

Ein neuer Computertomograph mit Multi-Slice-Technik 32-Schichten-CT ermöglicht noch kürzere Untersuchungszeiten und eine bessere Auflösung der kleinsten Details. Die Bearbeitungskonsole ist bei der Befundung der vielen anfallenden Bilder unentbehrlich. Es können dabei Schichtaufnahmen ohne zusätzliche Strahlenbelastung in beliebiger Schnittführung zweidimensional oder dreidimensional rekonstruiert werden.

Zu den neuen Untersuchungsmöglichkeiten zählt auch die Darstellung der Becken-Bein-Gefäße ohne einen invasiven Zugang.

Auch ein 1,5-Tesla Magnetresonanztomograph (MRT), oder auch Kernspintomograph, gehört zur technischen Ausstattung der Abteilung. Mit dem MRT kann der gesamte Körper in Schnittbildtechnik und ohne Röntgenstrahlen untersucht werden. Von dieser absolut schonenden Bildgebungstechnik profitieren nicht nur die kleinen Patienten der Kinderklinik.

Leistungsspektrum:

Mit moderner Technik ausgestattet umfasst das Spektrum der Untersuchungen die Schnittbilddiagnostik mit Röntgenstrahlen als Computertomographie und mit Hilfe von Magnetfeldern als Magnetresonanztomographie sowie die gesamte konventionelle Röntgendiagnostik.

Computertomographie

  • Untersuchungen des Schädels und des Gehirnes, insbesondere im Rahmen der Schlaganfalldiagnostik
  • Untersuchungen des Körperstammes vom Kopf bis zum Becken, insbesondere bei schwer verunfallten Patienten sowie bei Krebserkrankten zur kompletten Körperstammdiagnostik in kürzester Zeit
  • Untersuchungen der Extremitäten und der Wirbelsäule, insbesondere bei Knochenbrüchen
  • Untersuchungen aller Gefäßregionen und Nachbearbeitung wie eine "echte" Angiographie
  • CT-geführte Biopsien an Lunge, Leber und anderen Organen, einschließlich der Knochen, zur Gewebegewinnung bei unklaren Krankheiten
  • CT-geführte Injektionen im Rahmen der Schmerztherapie in Zusammenarbeit mit der Schmerzambulanz im Hause z. B. bei Bandscheibenleiden
  • Computerunterstützte Verfahren wie das Rekonstruieren von 2-D- und 3-D-Ansichten der untersuchten Region. Virtuelle Ansichten, Oberflächendarstellungen und Schnittbilder in allen Raumebenen in höchster Auflösung. Kinobetrieb als "Cinemode" bei der Auswertung zur effektiven Beurteilung der gewonnenen Daten.

Magnetresonanztomographie

  • Untersuchungen des Schädels und des Gehirnes
  • Untersuchungen des Körperstammes vom Hals bis zum Becken
  • Untersuchungen der Extremitäten, insbesondere der Gelenke
  • Untersuchungen der Brust im Rahmen der Krebsdiagnostik und -nachsorge
  • Gefäßuntersuchungen des gesamten Körpers
  • Computerunterstützte Verfahren wie das Rekonstruieren von 2-D- und 3-D-Ansichten der untersuchten Region, Subtraktion und das Auswerten von Signalveränderungen
    Bevorzugte Untersuchungsart für Kinder wegen fehlender Strahlenbelastung

Röntgendiagnostik

Alle Körperregionen können abgebildet werden, um Brüche, Entzündungen oder Tumore festzustellen. Am digitalen Radiographiearbeitsplatz werden sowohl die Durchleuchtungsuntersuchungen durchgeführt als auch Röntgenaufnahmen digital erzeugt, wobei die Strahlenbelastung für die Patienten bei ausgezeichneter Bildqualität, vor allem durch die gepulste Durchleuchtung, erheblich gesenkt wird. Alle digital erzeugten Röntgenaufnahmen können für spezielle Fragestellungen nachbearbeitet werden.
 
Zu den weiteren Tätigkeitsfeldern gehören Kontrastmitteluntersuchungen des Verdauungstraktes, der Blutgefäße, des Harntraktes, der Speicheldrüsen sowie der Gebärmutter und Eileiter. Dabei kann man nicht nur Bewegungsabläufe vom Mund bis zum Anus darstellen, sondern auch Röntgenvideos erstellen, um Störungen beim Schlucken, bei den Darmbewegungen oder der Darmentleerung zu untersuchen.

Mammadiagnostik

Für die Untersuchungen der Brust stehen zahlreiche Methoden zur Verfügung. Je nach Art der Krankheit bei der jeweiligen Patientin, oder auch des Patienten, werden individuelle Konzepte bei Diagnose und Therapie in enger Zusammenarbeit mit den Klinikern, speziell den Ärzten des Dürener Brustzentrums, abgestimmt. Die Radiologie des Hauses ist dabei der Kompetenzpartner für alle diagnostischen Fragen.

Es können im Rahmen der Mammographie auch Galaktographien, Vergrößerungsaufnahmen oder Spotaufnahmen angefertigt werden.
Um bei Verkalkungen oder mammographisch sichtbaren unklaren Tumoren eine schnelle Diagnose zu erhalten, lassen sich Veränderungen mit einem Spezialtisch für stereotaktische Vakuumbiopsien untersuchen. Über einen kleinen Hautschnitt von wenigen Millimetern werden mehrere Gewebeproben aus der Region gewonnen. Anhand dieser Proben ist in der Regel eine sichere Diagnose durch den Pathologen zu stellen. Dieser Eingriff wird ambulant durchgeführt.

Die Magnetresonanztherapie der Brust ist eine ergänzende Methode zur Abklärung von Befunden. In der präoperativen Diagnostik und in der Nachsorge hat sie bei speziellen Fragestellungen einen etablierten Stellenwert.