Spiral CT

Bei der konventionellen CT-Technik werden mehrere Schichten (Scans) nacheinander aufgenommen, um eine Körperregion (z. B. Brustraum oder Bauchraum) zu untersuchen. Zwischen den einzelnen angefertigten "Scheiben" liegen kurze Pausen, in denen die Patientenliege jedes Mal um einen definierten Tischvorschub weiterbewegt wird, so dass die neue Schichtaufnahme an einer vorher definierten anderen Stelle des zu untersuchenden Körperabschnittes erfolgt.

Beim Spiral-CT erfolgt die Erstellung der Schichtaufnahmen kontinuierlich, während sich die Patientenliege ohne dazwischen liegende Pausen in vorgegebener Geschwindigkeit verschiebt. So entsteht bezogen auf den Patienten eine spiralförmige Untersuchungsbahn. Der Vorteil dieser Technik besteht einmal in der deutlich verkürzten Untersuchungszeit sowie in der lückenlosen Messdatenerfassung. Der neueste Stand der Technik ist das Multi-Slice-CT, bei dem es mehr als nur eine Detektorzeile gibt. Statt mit einer wird der Körper nun mit 16 Detektorzeilen gleichzeitig abgetastet. Dabei verkürzen sich nicht nur die Aufnahmezeiten, sondern es werden noch hochauflösendere Daten gewonnen, die bei der Diagnosefindung helfen.