Lokales Traumazentrum

Im Jahr 2010 wurde die Unfallchirurgie im St. Marien-Hospital von der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie nach entsprechender Zertifizierung als lokales Traumazentrum anerkannt. Sie ist Mitglied im TraumaNetzWerk Regio Aachen und damit enger Kooperationspartner mit den Unikliniken Aachen. Innovative Techniken wie etwa die Tele-Medizin ermöglichen die Zusammenarbeit zwischen der Unfallchirurgie und der Neurochirurgie der RWTH Aachen.

War früher zur Beurteilung von Schädel-Hirn-Verletzungen sofort eine Verlegung in die Neurochirurgie der RWTH Aachen nötig, werden heute computertomographische und kernspintomographische Bilder hier angefertigt und mittels Tele-Medizin übertragen.

Die Einschätzung der Spezialisten der Neurochirurgie ermöglicht es, daraufhin einen Therapieplan zu erstellen bzw. den Patienten sofort zu verlegen, wenn eine neurochirurgische Behandlung erforderlich wird. Weiterhin ist ein Erfahrungsaustausch mit anderen unfallchirurgischen Abteilungen möglich.