Das Krankenhaus

Wieder war es Kommerzienrat Wilhelm J. M. Schüll, der den Grundstein für weitere Aufgaben der Franziskanerinnen in Birkesdorf legte. Fünf Jahre, nachdem sie die "Bewahrschule" des Industriellen übernommen hatten, schenkte er der Gemeinde ein "Haus für notleidende Kranke". Damit legte er den Grundstein für das Birkesdorfer Krankenhaus. Nachdem die Gebäude renoviert und den neuen Bedürfnissen angepasst worden waren, konnten sie am 1. Oktober 1876 bezogen werden.

Später wurde, auf Betreiben des Kommerzienrats, aus dem "Haus für notleidende Kranke" das Birkesdorfer Krankenhaus. Während der Neubau entstand, dem die Schwestern den noch heute gebräuchlichen Namen St. Marien-Hospital gaben, errichteten diese im Jahre 1886 die eigenfinanzierte Kapelle.

1895 wurde der erste Arztvertrag abgeschlossen und 1898 übernahmen die Schwestern offiziell lt. Vertrag mit der Gemeinde Birkesdorf die Trägerschaft des Hauses, welche 1912 um 40 Jahre verlängert wurde. 1913 erfolgte der Neubau von zwei OP-Räumen, 1915 die Einrichtung einer Wäscherei. 1916 verlängerten die Schwestern den Vertrag mit der Gemeinde Birkesdorf wiederum auf nunmehr 94 Jahre. Nachdem 1909 das Röntgen von Patienten im Hause möglich war, konnte bereits 1924 ein größeres Röntgengerät angeschafft werden.