Zertifizierungen

DIN EN ISO 9001:2008 und pCC Qualitätskriterien

Das oberste Qualitätsziel im St. Marien-Hospital ist die Gewährleistung einer individuellen, koordinierten und zielgerichteten medizinischen und pflegerischen Behandlung unserer Patientinnen und Patienten.

Qualitätsmanagement bedeutet für uns nicht nur eine gesetzliche Forderung, sondern wir erwarten auch durch die kontinuierliche interne und externe Überprüfung unserer Abläufe eine positive Beeinflussung der Qualität in der Patientenversorgung, der Wirtschaftlichkeit und der Wettbewerbsfähigkeit.

Das St. Marien-Hospital ist zertifiziert  nach DIN EN ISO 9001:2008 und den pCC Qualitätskriterien, Reg. Nr. 002530 ISO/pCC.

Die pro Cum Cert (pCC) ist eine Zertifizierungsgesellschaft zur Sicherung und Weiterentwicklung der Qualität in kirchlichen Krankenhäusern und sozialen Einrichtungen. Das Zertifizierungsverfahren der pCC wurde speziell für konfessionelle Krankenhäuser entwickelt und wird von den Spitzenverbänden der Krankenkassen, der Deutschen Krankenhausgesellschaft, der Bundesärztekammer und dem Deutschen Pflegerat getragen.

Mit der externen unabhängigen Überprüfung der Strukturen und Abläufe wurde der gesamten St. Marien-Hospital gGmbH mit den weiteren Einrichtungen Kurzzeitpflege, Sozialpädiatrisches Zentrum, Pflegebildungszentrum, Gesundheitszentrum und den Medizinischen Versorgungszentren Onkologie, Kinder- und Jugendmedizin sowie Radiologie bescheinigt, dass die Voraussetzungen für ein funktionierendes Qualitätsmanagementsystem vorhanden sind.

Durch jährliche interne Audits und externe Überwachungsaudits werden die Abläufe und Methoden in der Patientenversorgung ständig überprüft und aufeinander abgestimmt, Schwachstellen werden erkannt und Maßnahmen zur Verbesserung eingeleitet.

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Zusätzlich zu der Gesamtzertifizierung verfügen folgende Abteilungen und Einrichtungen im St. Marien-Hospital über weitere Zertifikate und Auszeichnungen:

Brustzentrum: Zertifizierung durch die Ärztekammer Westfalen-Lippe als Zertifizierungsstelle gemäß § 9 Abs. 1 Nr. 2 Heilberufsgesetz NRW für anerkannte Brustzentren des Landes NRW

Das Brustzentrum am St. Marien-Hospital ist von der Ärztekammer Westfalen-Lippe als Zertifizierungsstelle gemäß § 9 Abs. 1 Nr. 2 Heilberufsgesetz NRW für anerkannte Brustzentren des Landes NRW zertifiziert.

Das Brustzentrum am St. Marien-Hospital ist nach DIN EN ISO 9001:2008 und proCum Cert auf der Basis des proCum Cert-Kriterienkatalogs ISO/pCC Krankenhaus mit den besonderen Anforderungen an eine kirchliche Einrichtung zertifiziert.

Das Ziel des Brustzentrums ist es, den an Brustkrebs erkrankten Patientinnen höchste Qualität in Diagnose, Therapie und psychosozialer Betreuung während aller Phasen der Erkrankung anzubieten. Die vorgehaltene personelle, räumliche und organisatorische Infrastruktur in einem erheblich über den Mindestanforderungen hinausgehenden Umfang wird im Sinne der Patientinnen verstanden und hat zum Zweck, den regional vorhandenen medizinischen Behandlungsbedarf stationär und ambulant verzahnt zu erbringen, und über alle Krankheitsphasen eine kontinuierliche Begleitung bzw. Hilfestellung bei der Bewältigung von mit der Erkrankung verbundenen sozialen und psychischen Problemen sicherzustellen.
Das Brustzentrum Düren ist eine gemeinsame Einrichtung von St. Marien-Hospital und Krankenhaus Düren.

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Abteilung für Geriatrie und Abteilung für Unfallchirurgie: atz: Alterstraumatologisches Zentrum

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Qualitätssiegel Geriatrie für Akutkliniken

 

 

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Abteilung Chirurgie und Innere Medizin: Teilnahme an der Qualitätssicherung des Westdeutschen Darm-Centrums (WDC) zur Diagnose, Behandlung und Nachsorge bei Darmkrebs

Das St. Marien-Hospital ist seit 2010 Mitglied des Westdeutschen Darm-Centrums. Wir melden alle Ergebnisse der operativen Versorgung unserer Patienten mit bösartigen Tumoren des Dickdarmes und des Enddarmes anonym an dieses Zentrum.

Die Ergebnisse werden mit denen von über 100 anderen Kliniken im Sinne eines sogenannten Benchmarkings verglichen.

Für die guten Ergebnisse haben wir eine Auszeichnung erhalten. Dem Qualitätsvergleich mit anderen Kliniken werden wir uns im Interesse unserer Patienten auch in Zukunft gerne stellen.

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Zertifizierung der Therapieeinrichtung Adipositas

Die Arbeitsgemeinschaft Adipositas im Kindes- und Jugendalter (AGA) ist die Vereinigung der auf dem Gebiet der Adipositas im Kindes- und Jugendalter tätigen Wissenschaftler, Kliniker und Therapeuten in Deutschland. Seit 2007 werden von der AGA bundesweit Adipositas-Therapieeinrichtungen für Kinder und Jugendliche zertifiziert. Dabei wurden die Anforderungen an Konzept-, Prozess-, Struktur- und Ergebnisqualität den Vorgaben des Konsensuspapier Patientenschulungsprogramme für Kinder und Jugendliche mit Adipositas der Medizinischen Spitzenverbände und des Bundesministeriums für Gesundheit entnommen.

Auch unser Pädiatrisches Adipositaszentrum (PAZ) im Sozialpädiatrischen Zentrum (SPZ) Düren wird regelmäßig zertifiziert. Im Jahr 2011 wurden wir erfolgreich rezertifiziert. Die nächste Rezertifizierung ist 2017 vorgesehen.

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Akkreditierung der Nachsorgeeinrichtung Bunter Kreis am St. Marien-Hospital Düren

Der Bunte Kreis unterstützt mit einem interdisziplinären Team aus den Bereichen Pädiatrie und Kinderkrankenpflege sowie Sozialpädagogik und Psychologie chronisch- und schwerkranke Kinder sowie Früh- und Risikoneugeborene und ihre Familien in dem häufig sehr schwierigen Übergang von der stationären Behandlung ins häusliche Umfeld. Mit der erfolgreichen Akkreditierung des Bunten Kreises am St. Marien-Hospital durch den Bundesverband Bunter Kreis e.V. werden die Qualitätsstandards des Verbandes bestätigt.
Zwei zertifizierte Case Managerinnen (Fallbetreuerinnen) organisieren und vernetzen alle notwendigen Hilfen wie ärztliche, pflegerische, therapeutische, soziale, psychologische und seelsorgerische Unterstützung. In Hausbesuchen helfen sie mit allem, was Familien brauchen, um mit den veränderten Umständen zurechtzukommen.
Ziel der Nachsorge ist es, Behandlungserfolge zu stabilisieren, eine optimale Förderung der Patienten sicherzustellen und so eine möglichst gute Entwicklung jedes einzelnen Kindes zu ermöglichen.
Sozialmedizinische Nachsorge ist eine Leistung der Krankenkassen und kann im Anschluss an einen stationären Aufenthalt durch den behandelnden Arzt des Krankenhauses oder den niedergelassenen Kinderarzt verordnet werden. Zusätzlich finanziert sich der Bunte Kreis über Spenden, um Familien ganzheitlich mit sozialmedizinischer Nachsorge unterstützen und das Projekt auch langfristig weiterentwickeln zu können.

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Zertifikat Patientensicherheit durch Hygiene und Infektionsschutz (euPrevent)

Das St. Marien-Hospital ist Teil eines grenzüberschreitenden Netzwerks, das durch Aufklärung, Zusammenarbeit und Ursachenanalyse vermeidbare Krankenhausinfektionen reduziert und den Umgang mit multiresistenten Erregern in den Kliniken der Euregio Maas-Rhein harmonisieren will.

Die Sicherheit der Patienten haben die Verantwortlichen des euregionalen Projektes und der 24 beteiligten deutschen, niederländischen und belgischen Kliniken dabei im Blick. Kliniken, die ein Qualitätsmanagement zur Eindämmung der multiresistenten Erreger eingeführt haben, haben bei den Infektionen Rückgänge von rund 30 Prozent, bei einzelnen Bakterientypen sogar bis 60 Prozent, erreicht.

In einem Audit im St. Marien-Hospital wurden zehn Kriterien überprüft, darunter der standardisierte Umgang mit infizierten Patienten, die permanente Fortbildung des Personals in Hygienemaßnahmen und die Untersuchung aller Patienten auf mögliche Keime. Von herausragender Bedeutung ist unter allen Maßnahmen die Händehygiene, auf die auch das St. Marien-Hospital größten Wert legt.

Mit der Beteiligung an „euPrevent MRSA“ hat das Birkesdorfer Krankenhaus ein klares Bekenntnis zur Zusammenarbeit für die Sicherheit der Patienten abgelegt.

Multiresistente Keime, wie zum Beispiel MRSA, also Bakterien, gegen die mehrere Antibiotika nicht mehr wirksam sind, stellen die Krankenhäuser vor große Herausforderungen, da sie weiter zunehmen. Ein gezieltes Screening, gelebte Isolierungsmaßnahmen und ein streng indizierter Umgang mit Antibiotika können der Zunahme entgegenwirken.

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Qualitätsicherungsmaßnahmen bei ambulanten Operationen

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