Magnetresonanztomographie

Im St. Marien-Hospital ist ein 1,5 Tesla Magnetresonanztomograph in Betrieb, mit dem ohne Röntgenstrahlen mit Hilfe eines Magnetfeldes der gesamte Körper in Schnittbildtechnik untersucht werden kann.

Von dieser absolut schonenden Bildgebungstechnik profitieren nicht nur die kleinen Patienten der Kinderklinik. Im Hinblick auf das angegliederte Brustzentrum Düren sind wir in der Lage, auch die Untersuchung der weiblichen Brust im Magnetresonantomographen selber durchzuführen. Dies ist speziell wichtig als Ergänzungsuntersuchung bei der Diagnostik und Therapie des Brustkrebses.

Die sogenannte Magnetresonanzthomgraphie (MRT) bietet ein noch umfassenderes Leistungsspektrum der diagnostischen Möglichkeiten in der modernen Bildgebung. Hiermit lassen sich alle Teilkörperregionen und insbesondere Untersuchungen am Gehirn, am Rückenmark und am Herzen mit erstklassiger Bilddarstellung durchführen.

Dank der modernen Technik können Gefäßprovinzen überlagerungsfrei visualisiert werden. Das Gerät ist aufrüstbar mit einer neuen Tischverschiebetechnik, so dass z.B. die gesamte Strombahn der unteren Extremität untersucht werden kann. Eine derartige Untersuchung kann meist eine diagnostische Angiographie ersetzen.

Auch in der Diagnostik der Bauchorgane ist die Magnetresonanztomographie nicht mehr wegzudenken. Sie kann oft die Durchführung einer ERCP (endoskopischen retrograden Cholangiographie) unnötig machen. Erkrankungen des Leber-Galle-Pankreas-Systems, der Nieren, der großen Bauchgefäße oder des kleinen Beckens kommt man mit der Magnetresonanztomographie aussagekräftiger auf die Spur.