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Dr. med. Carolin Bruns
„Brustkrebs ist nicht schwarz oder weiß, er hat viele Facetten und Charaktereigenschaften und dadurch viele Möglichkeiten der Heilung! Erst bei Beachtung aller Faktoren ergibt sich eine Behandlungsstrategie. Welche Therapie für Sie am sinnvollsten sind, besprechen wir mit Ihnen nach der Diagnostik – ganz individuell!“
Dr. med. Carolin Bruns, Oberärztin

Moderne Brustkrebstherapien – gezielt schonend und effektiv!

Bei Brustkrebs ist eine Operation fast immer unverzichtbar; als operativ-onkologischer Standort ist das St. Marien-Hospital auf das gesamte Behandlungsspektrum von Brustkrebs spezialisiert – von der Stanzbiopsie, bei der ambulant eine Gewebeprobe aus dem Brustknoten entnommen wird, zur brusterhaltenden Therapie (BET) bis zum Wiederaufbau. Die Mehrzahl der betroffenen Frauen kann brusterhaltend operiert werden. Sollte diese Tumorentfernung jedoch nicht möglich sein, legen wir größten Wert auf die Bedürfnisse unserer Patientinnen.

Auf unsere operative Kompetenz können Sie sich verlassen!

Was versteht man unter dem Begriff „Systemtherapie“?

Im Gegensatz zur lokalen Therapie der Brust, die durch Operation und Bestrahlung erreicht wird, wirkt die Systemtherapie im ganzen Körper. Dazu wird ein Medikament in den Blutkreislauf gebracht – durch Infusionen, Spritzen oder Tabletten. Die chemischen Substanzen können dann im gesamten Körper wirken und auch weit verstreute Krebszellen erreichen. Damit soll verhindert werden, dass sie sich ansiedeln und später Metastasen (Tochtergeschwülste) bilden. Im Brustzentrum in Düren bieten wir folgende Therapieformen an:

  • Chemotherapie
  • Immuntherapie
  • Antikörpertherapie
  • Antihormontherapie

Ob eine Systemtherapie erforderlich ist und ob sie vor oder nach der Operation Sinn macht, hängt von Ihrem individuellen Tumor ab. Ist solch eine Tumortherapie erforderlich, arbeiten wir eng mit der onkologisch-hämatologischen Praxis im MVZ am St. Marien-Hospital zusammen.

Eine systemische Therapie wirkt im ganzen Körper – unterstützend und ergänzend.

Welche unterstützenden Behandlungskonzepte gibt es im St. Marien-Hospital?

Bei therapie- oder tumorbedingten Nebenwirkungen, Schmerzen sowie psychischen oder sozialen Problemen lassen wir Sie nicht allein. Während der Behandlung bieten wir Ihnen zur Unterstützung der Krebstherapie und zur Linderung von Nebenwirkungen eine Vielzahl an zusätzlichen Konzepten an – wie zum Beispiel:

  • Kühlhandschuhe/-füßlinge: Eine nicht selten auftretende Nebenwirkung bestimmter Chemotherapien ist die Polyneuropathie, eine Gefühlsstörung in Händen und Füßen. Um ihr Auftreten zu vermeiden oder in der Schwere zu vermindern, setzen wir in unserer onkologischen MVZ-Praxis während der Infusion dieser Chemotherapien Kühlhandschuhe und -füßlinge ein. Durch die kontinuierliche Kühlung der Extremitäten werden Stoffwechsel und Durchblutung verlangsamt, wodurch die Medikamente nur reduziert in die kleinen Blutgefäße gelangen – Nervenschädigungen können so minimiert werden.
  • Naturheilkundliche Beratung: Um Nebenwirkungen der Therapie zu reduzieren, beraten und unterstützen wir Sie selbstverständlich auch komplementärmedizinisch. Eine ärztliche Beratung ist diesbezüglich möglich durch unsere Sektionsleiterin des Brustzentrums, Dr. med. Anna Rüland.
  • Ernährungsberatung: Gewichtsprobleme sind ein häufiges und belastendes Problem im Rahmen bösartiger Erkrankungen. Eine Ernährungsberatung ist für unsere Patienten nach Vereinbarung möglich.
  • Sozialdienst: Eine Beratung zu sozialrechtlichen Fragen und Beratung zu Rehabilitationsmaßnahmen erfolgt durch unseren Sozialdienst.
  • Gesundheitskurse: Im Dürener Gesundheitszentrum am St. Marien-Hospital gibt es zudem ein vielseitiges Kursangebot für Tumorpatienten.

Weniger Nebenwirkungen und Schmerzen durch ganzheitliche Behandlungsmethoden.

Wie werden chronisch an Brustkrebs Erkrankte (Metastasierte) betreut?

Als kooperierendes Brustzentrum, das nach nationalen und internationalen Leitlinien arbeitet, sind wir auf die Behandlung von chronischem Brustkrebs spezialisiert. Neben einer engmaschigen Symptomkontrolle und persönlichen Betreuung in unserer onkologischen MVZ-Praxis können wir Ihnen auch moderne Therapieoptionen anbieten oder Sie zeitnah in klinische Studien einbinden, um das Fortschreiten Ihrer Erkrankung zu stoppen oder zu verlangsamen.

Bei metastasiertem Brustkrebs stehen wir Ihnen mit modernen Therapieansätzen zur Seite!

Ist es möglich, im Brustzentrum in Studien eingebunden zu werden?

Als anerkanntes Brustzentrum behandeln wir Brustkrebserkrankungen nach den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen. Durch die Kooperation mit zwei der größten Brustzentren in Nordrhein-Westfalen, dem Brustzentrum Köln-Hohenlind am St. Elisabeth Krankenhaus und dem Brustzentrum der Evangelischen Kliniken Essen-Mitte, bieten wir unseren Patientinnen auch hier moderne, zielgerichtete Therapiekonzepte im Rahmen von klinischen Studien an.

Als kooperierendes Brustzentrum bieten wir Ihnen den Einschluss in neueste Studien an.