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Diagnostik im Lungenkrebszentrum

Diagnostische Endoskopie mit hoher Aussagekraft - gezielt und schonend!

Sie leiden unter einer schweren Erkrankung der Atemwege oder des Lungengewebes? Bei Ihnen besteht der Verdacht auf einen gut- oder bösartigen Lungentumor? Dann sind Sie bei uns in den besten Händen! In Kooperation mit der pneumologischen Abteilung der Klinik für Innere Medizin diagnostizieren wir sämtliche Erkrankungen im Brustkorb und speziell im Lungenbereich mithilfe moderner endoskopischer Verfahren.

Wir setzen also zum einen auf präzise Endoskopietechniken und zum anderen auf einen fächerübergreifenden Wissensaustausch – für mehr Sicherheit in der Diagnostik und einen größeren Behandlungserfolg. In unserer wöchentlich stattfinden interdisziplinären Tumorkonferenz, in der die Befunde von allen relevanten Fachärzten diskutiert werden, kann dann gemeinsam eine Therapieempfehlung für den Patienten ausgesprochen werden.

Moderne Endoskopietechniken und Wissensaustausch für eine optimierte Diagnostik.

Welche diagnostischen Verfahren werden im Dürener Lungenkrebszentrum angewendet?

In enger Zusammenarbeit mit allen relevanten Fachabteilungen im St. Marien-Hospital bieten wir Ihnen das gesamte Spektrum an diagnostischen Untersuchungsmethoden der Lunge an – von der Lungenfunktionsanalyse bis zu modernen bildgebenden und minimal-invasiven endoskopischen Verfahren. Besteht der Verdacht auf einen Tumor kann die Diagnostik des Krebsstadiums durch die Kompetenzbündelung in unserem Haus nicht nur auf einem hohen medizinischen Niveau, sondern auch schnell erfolgen.

Folgende diagnostische Verfahren kommen bei uns in der Regel minimal-invasiv zum Einsatz:

  • Lungenfunktionsdiagnostik: Um Funktionsstörungen aufzudecken, Behandlungserfolge zu überprüfen und die Leistungsreserve der Lunge vor einer Operation zu bestimmen, werden in unserer Klinik diverse apparative Messverfahren eingesetzt.
  • Video-Bronchoskopie: Die Bronchoskopie erlaubt nicht nur die Betrachtung der Auskleidung der Atemwege, sondern auch die Gewinnung von Proben zur Untersuchung durch den Pathologen und die Suche nach Krankheitserregern. Die Spiegelung wird in der Regel mit einem flexiblen Gerät in örtlicher Betäubung mit leichter Sedierung durchgeführt. Für spezielle Fragestellungen steht auch ein ultradünnes Bronchoskop zur Verfügung. Bei besonderen diagnostischen Fragestellungen wird eine kombinierte starre und flexible Technik in Kurznarkose gewählt.
  • Endobronchialer Ultraschall (EBUS): Mittels eines dünnen Bronchoskops, an dessen Spitze eine kleine Ultraschallsonde angebracht ist, lassen sich vom Bronchialsystem aus die benachbarten Lymphknoten analysieren und schmerzfrei mittels einer feinen Nadel punktieren. Dadurch können unklare Strukturen diagnostisch eingeordnet und auch die Ausbreitung eines Tumors erkannt werden.
  • Computertomografisch oder sonografisch gesteuerte Punktion: Peripher gelegene Strukturen, die mit dem Bronchoskop nicht erreichbar sind, können in unserer Radiologischen Abteilung auch mittels CT oder ultraschallgesteuert punktiert werden. Dieses Verfahren ist für die Patienten nahezu schmerzfrei und wenig belastend.
  • Videoassistierte Mediastinoskopie: Bei der Spiegelung des Mittelfeldraumes (Mediastinum) ist es möglich, mit dem Mediastinoskop über einen kleinen Schnitt oberhalb des Brustbeins außen auf der Luftröhre entlangzugehen und so gezielt die Lymphknoten zu untersuchen. Diese Untersuchung wird als Operation immer in Narkose durchgeführt mit einem stationären Aufenthalt von drei Tagen.
  • Videoassistierte Thorakoskopie (Schlüsselloch-Chirurgie): Dieses moderne Verfahren der Spiegelung (VATS) dient der Untersuchung der Brusthöhle und der darin befindlichen Organe und Strukturen. Es dient gleichzeitig zur Behandlung von Lungenkrebs, Pneumothorax (Luftansammlung in der Brusthöhle) oder bei Erguss/Eiter in der Brusthöhle.

Schmerzarm und schonend: moderne Diagnostik mithilfe endoskopischer Verfahren.