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Zentrum für MINIMAL-INVASIVE CHIRURGIE (MIC)

 

Minimal-invasive Chirurgie (MIC): Ihr Zentrum für kleine Schnitte!

Die minimal-invasive Chirurgie (MIC) ist nicht mehr neu, aber sie kann heute immer besser und vielseitiger eingesetzt werden. Wurden zu Beginn der 1990er Jahre Blinddarm- und Gallenblasenentfernungen erstmals minimal-invasiv per Bauchspiegelung vorgenommen, erfolgen heute nahezu alle bauchchirurgischen Operationen auf diesem Weg. So auch in unserem Zentrum für Minimal-invasive Chirurgie in Düren, in der einige Eingriffe fast ohne Ausnahmen minimal-invasiv durchgeführt werden – dank optimaler technischer Bedingungen in unserem OP-Saal und der Zusatzqualifikation unserer Fachärzte.

Auch komplexe Operationen im Bauch- und Brustraum erfolgen bei uns immer öfter gewebeschonend – wie Dickdarmentfernungen, Operationen am Magen, am Dünndarm, an der Leber und der Bauchspeicheldrüse. Neben dem seit Jahren etablierten Einsatz der MIC-Technik bei gutartigen Erkrankungen wie Gallensteinleiden, Reflux, Blinddarm und Leistenbruch wird sie heute auch bei Krebserkrankungen immer häufiger angewendet.

Mehr Gewebeschonung und weniger Belastung bei bauchchirurgischen Operationen!

Was versteht man konkret unter „minimal-invasiver Chirurgie“?

Bei der minimal-invasiven Technik wird auf einen großen Bauchschnitt verzichtet, wie er bei der konventionellen oder offenen Chirurgie erforderlich ist. Bei dieser Bauchspiegelung (Laparoskopie) wird die Bauchhöhle aufgedehnt, indem Kohlendioxidgas eingeleitet wird, sodass der Chirurg unter guter Sicht operieren kann. Der operative Zugang erfolgt über kleine Hautschnitte, durch die die Instrumente und eine Miniaturkamera über Führungskanäle (Trokare) in den Körper eingeführt werden. Die minimal-invasive Chirurgie ermöglicht auf diese Weise eine gewebeschonende Operation.

Kleine Hautschnitte statt großer Bauchoperation mittels Bauchspiegelung.

Welche Vorteile ergeben sich durch MIC-Techniken?

Durch die Technik der minimal-invasiven Chirurgie können eine Vielzahl von Erkrankungen, die operativ behandelt werden müssen, ohne einen herkömmlichen, großen OP-Zugang erfolgen – so bietet die „Schlüsselloch“-Operation folgende Vorteile:

  • Schnellerer Heilungsverlauf und ein möglichst kurzer Krankenhausaufenthalt
  • Kleine Narben, günstigeres kosmetisches Ergebnis
  • Geringere postoperative Schmerzen
  • Rasche Mobilität
  • Schnellere Wiederaufnahme der Arbeit
  • Schonung kleinster Nerven/Gefäße, weniger Blutverlust

„MIC“ heißt für Sie: schnellere Heilung, weniger Schmerzen und kleinere Narben.

Welche Operationen werden in Düren minimal-invasiv durchgeführt?

Am St. Marien-Hospital erfolgt bereits eine sehr große Anzahl von Operationen im Bauchraum mit minimal-invasiven Verfahren per Bauchspiegelung:

  • Blinddarmentzündung und Gallensteinleiden
  • Bruchoperationen (Leisten-, Nabel- und Narbenbrüche) in unserem Hernienzentrum
  • Gutartige Erkrankungen des Bauchraumes
  • Entdeckelung von Zysten an der Leber und Resektion kleinerer Lebertumoren
  • Dickdarmresektionen (Divertikulitis) in unserem zertifizierten Darmzentrum
  • Zwerchfellbrüche bei Refluxerkrankung (Fundoplicatio und Hiatoplastik)
  • Operationen am Magen und an der Bauchspeicheldrüse
  • Extraperitoneale Erkrankungen (zum Beispiel an der Nebenniere)

Die meisten Operationen im Bauchraum werden von uns laparoskopisch vorgenommen.