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HERNIENZENTRUM

 

Hernienzentrum Düren: Stark gegen Schwachstellen der Bauchdecke!

Wenn chirurgische Eingriffe im Bauchraum zu Narben in der Bauchwand führen, stellen sie eine Schwachstelle für deren Stabilität und Festigkeit dar. Wenn sich dann Teile der Eingeweide oder Fettgewebe durch eine Lücke in der Bauchwand (Bruchpforte) nach außen hin vorwölben, kann es zu Beschwerden kommen, die operativ behandelt werden müssen.
In unserem Hernienzentrum Düren, das mit dem Qualitätssiegel der Deutschen Herniengesellschaft ausgezeichnet wurde, sind wir auf die chirurgische Therapie solcher Schwachstellen (Hernien) spezialisiert. Sie treten meist in der Leistenregion, am Bauchnabel oder an Narben nach vorangegangen Operationen auf. Unsere Fachärzte verfügen über eine besondere Expertise und führen jährlich eine Vielzahl an minimal-invasiven Bruchoperationen durch – mit modernen OP-Methoden. Welche Methode (offene Operation oder laparoskopische Chirurgie) am besten geeignet ist, hängt sowohl von der Bruchgröße und der genauen Lokalisation der Hernie als auch von den vorangegangenen Primäroperationen sowie den Begleiterkrankungen des Patienten ab. Nach der Diagnostik wägen wir in unserem Team alle Optionen sorgfältig ab und besprechen sie direkt mit dem Patienten. Bei Rezidiven bevorzugen wir das komplementäre Verfahren. Das bedeutet: Wenn der Patient offen-chirurgisch voroperiert wurde, gehen wir minimal-invasiv vor, wenn ein Rezidiv nach minimal-invasiver OP aufgetreten ist, wählen wir die offen-chirurgische Methode.
Zur externen Qualitätssicherung nehmen wir an Herniamed-Registerstudie teil. Hierfür werden alle Daten rund um die Operation sowie auch die Anschlussbehandlung und Rehabilitation über zehn Jahre hinweg abgefragt, dokumentiert und wissenschaftlich ausgewertet.

Vertrauen Sie unserer maßgeschneiderten Hernienchirurgie: offen oder laparoskopisch.

Welche Verfahren kommen im Hernienzentrum bei Leistenbrüchen zum Einsatz?

Für eine schnellere Genesung und weniger Schmerzen direkt nach der Operation wenden wir bei Leistenbrüchen (Inguinalhernien) in der Regel minimal-invasive Verfahren an – wie zum Beispiel die TAPP-Hernioplastik, bei der das Netz mittels Bauchspiegelung (laparoskopisch) über der Bruchpforte platziert wird. Die Versorgung eines Leistenbruches kann aber auch mittels offen-chirurgischer Operation über einen Hautschnitt in der Leistenregion erfolgen (Lichtenstein-Methode, die auch ambulant ausgeführt werden kann). In speziellen Situationen (beispielweise bei kindlichen Hernien) kommen weitere Operationsverfahren in Frage:

  • Bruchabsackung und Naht
  • Operation nach Shouldice
  • Operation nach Zimmermann
  • Operation nach Lotheissen
  • Minimal-Repair-Technik.

Leistenbrüche operieren wir vornehmlich mit modernen, minimal-invasiven Verfahren.

Wie werden Narben-, Nabel- und Zwerchfellbrüche chirurgisch behandelt?

Ob durch eine Bindegewebsschwäche, Wundinfektionen oder eine Operation hervorgerufen: Eingeweidebrüche versorgen wir – wenn immer möglich – mittels geschlossener Hernienchirurgie (laparoskopische „Schlüsselloch“-Operation). Zur Verstärkung der verschlossenen Wunde werden häufig spezielle Kunststoffnetze eingebracht:

  • Narbenbrüche: Bei einem Narbenbruch kommt es zu Einrissen in den festen Schichten der Operationsnarbe und zur Vorwölbung von Bauchorganen. Die Ursachen können eine Heilungsstörung der ehemaligen OP-Wunde (Wundinfekt) oder ein erhöhter Druck im Bauchraum bei chronischem Husten oder Übergewicht sein. Die Folgen: lokale Beschwerden, eine unvorteilhafte Vorwölbung und die Gefahr, dass der Bruchinhalt eingeklemmt wird, bis hin zum Darmverschluss. Das Ziel der Operation ist es, die vorgefallenen Anteile wieder in den Bauchraum zurückzuverlagern und die Bruchpforte dauerhaft zu verschließen. Hierzu werden spezielle Netze eingebracht – offen-chirurgisch oder minimal-invasiv per Bauchspiegelung.
  •  Nabelbrüche: Nabelhernien kommen bei Erwachsenen relativ häufig vor. Meist ist hierbei nur Fettgewebe eingeklemmt, es kann sich aber auch Darm im Bruchsack befinden. Bei sehr kleinen Lücken reicht (wie bei Narbenbrüchen) ein einfaches Nahtverfahren aus. Müssen Netze zur Stabilisierung eingebracht werden, geschieht dies bei uns offen-chirurgisch oder per Bauchspiegelung.
  • Zwerchfellbrüche: Zwerchfellhernien (innerer Bruch) reparieren wir minimal-invasiv mit und ohne Netz.

Ob äußere oder innere Hernie: moderne OP-Techniken sichern eine schnelle Genesung.

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