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Das Praktische Jahr

 

Das Praktische Jahr (PJ): endlich in die Praxis – gerne bei uns!

Sie suchen einen Platz für das Praktische Jahr? Neben den beiden Hauptfächern Chirurgie und Innere Medizin können Sie an unserem Haus die Wahlfächer Anästhesie, Gynäkologie und Pädiatrie belegen. Während Ihres Praktischen Jahrs möchten wir Ihnen nicht nur theoretisch Wissen vermitteln, sondern Sie in unseren Krankenhaus- und Stationsalltag einbinden als unsere Kollegen – mit intensiver Patientenbetreuung am Krankenbett.

Nachfolgend haben wir für Sie alle relevanten Informationen zur Organisation des Praktischen Jahres und zur Struktur Ihrer medizinischen Ausbildung in den unterschiedlichen Fachbereichen am St. Marien-Hospital Düren zusammengestellt.

Für Ihre Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung:

  • Bei allen organisatorischen Fragen können Sie sich an den PJ-Beauftragten unseres Krankenhauses, Oberarzt Dr. Sascha Zschernitz (02421 805-0, sascha.zschernitz@ct-west.de) wenden.
  • Für alle medizinischen Fragen können Sie sich gerne direkt an die lehrbeauftragten Chefärzte oder die jeweiligen Mentoren der einzelnen Fachabteilungen wenden.

In unserer Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie bieten wir für PiA oder Studierende der Psychologie in begrenztem Umfang Praktikumsplätze an.

Für Ihr PJ bieten wir Ihnen kurze Wege, viele Fachabteilungen und eine motivierende Atmosphäre.


Warum sollte ich mein Praktisches Jahr im St. Marien-Hospital Düren absolvieren?

Die Studierenden im Praktischen Jahr profitieren in unserem Krankenhaus von der gut überschaubaren Krankenhausgröße, den kurzen Wegen, der breiten Abteilungsvielfalt und der motivierenden Atmosphäre. Das breite Spektrum der Krankheitsbilder und die große Anzahl der Patienten in den gut vernetzten und sich ergänzenden Abteilungen ermöglicht den Studierenden eine praxisnahe und interdisziplinäre Ausbildung. Wir verfügen über eine umfangreiche Online-Bibliothek.

Die Dienstwege zwischen den Abteilungen im St. Marien-Hospital sind kurz und persönlich, ein positives Betriebsklima, orientiert an christlichen Grundwerten, mit sehr guter Zusammenarbeit aller Berufsgruppen ermöglicht eine wertschätzende Kommunikation zwischen PJlern und Ausbildern.

Die Ärzte im Birkesdorfer Krankenhaus verfügen über ein breites Spektrum an Weiterbildungsermächtigungen. Strukturierte Diagnostik und Therapie finden anhand von Leitlinien und Verfahrensanweisungen statt. Gerne möchten wir Sie am Beginn Ihres Wegs zum Beruf Arzt begleiten und Sie im PJ anleiten, erste Erfahrungen, Kenntnisse und Fähigkeiten zu sammeln, zu erwerben und zu erhalten. Selbstverständlich besteht die Möglichkeit, zur Facharztausbildung ins St. Marien-Hospital Düren zurückzukehren.


Wie sehen die Rahmenbedingungen für das Praktische Jahr aus?

An Ihrem ersten Tag im St. Marien-Hospital treffen wir uns zum Start (im Mai und im November) um 9:00 Uhr im Foyer im Bereich des Haupteinganges unseres Krankenhauses. Bitte bringen Sie an diesem Tag die Bescheinigung des Hochschularztes mit. Der Ärztliche Direktor, Dr. Bodo Müller, und unser PJ-Beauftragter, Oberarzt Dr. Sascha Zschernitz, werden Sie dort begrüßen. Anschließend erhalten Sie grundlegende Informationen, wir zeigen Ihnen unser Haus und bringen Sie zu den jeweiligen Abteilungen und den für Sie zuständigen Tutoren.

Wenn Sie erst zum 2. oder 3. Tertial in unser Krankenhaus wechseln, bitten wir um telefonische Rücksprache vor Ihrem Ausbildungsbeginn.

Unser Haus stellt Ihnen Bekleidung in Form von Kasack und Hose in Ihrer Größe zur Verfügung, die Sie kostenlos zum Waschen in unsere Wäscherei geben können. Nach Abschluss Ihrer Tätigkeit geben Sie die Kleidung bitte in unserer Wäscherei zurück. Für die übrige Kleidung tragen Sie bitte selbst Sorge.
Sie erhalten von uns eine monatliche Aufwandsentschädigung in Höhe von € 270. Sie haben die Möglichkeit, für unsere Personalkantine unentgeltlich Marken für Essen und Getränke zu erhalten. Sollten Sie eine Unterkunft benötigen, können wir Sie bei der Suche gerne unterstützen.


Wie sieht die fachübergreifende theoretische Ausbildung aus?

  • Einmal wöchentlich interaktive fallbezogene Unterrichtsveranstaltung mit allgemein interessanten Themen aus unseren Lehrabteilungen Anästhesie, Chirurgie, Gynäkologie, Innere Medizin und Pädiatrie (etwa 2,5 Stunden)
  • Einmal wöchentlich EKG-Kurs anhand praktischer Beispiele mit Vermittlung der theoretischen Hintergründe (etwa eine Stunde)
  • Einmalige Veranstaltungen pro Tertial zu den Themen Lungenfunktionsdiagnostik, Intubation, Beatmung, Gipskurs, Nahtkurs, prä-/perinatale Überwachung, (ultraschallgesteuerte) Gefäßpunktionen werden für interessierte Studierende von den entsprechenden Abteilungen zu festen Terminen angeboten (etwa eine Stunde)

Darüber hinaus finden in allen Abteilungen regelmäßige interne Fortbildungsveranstaltungen statt.


Welche Fächer kann ich im St. Marien-Hospital belegen?

Neben den beiden Hauptfächern Chirurgie und Innere Medizin können Sie an unserem Krankenhaus auch die Wahlfächer Anästhesie, Gynäkologie und Geburtshilfe sowie Pädiatrie belegen

Chirurgie

Als Student im Praktischen Jahr können Sie das gesamte und breite Spektrum einer ungeteilten Klinik für Chirurgie kennenlernen – gerade zu Beginn der Ausbildung ein großer Vorteil. Der Arbeitstag beginnt mit einer täglichen Röntgendemonstration, gefolgt von einer Frühbesprechung. Bei den chirurgischen Visiten werden Sie die Stationsärzte begleiten. Einfache Prozeduren können nach Anleitung und unter Aufsicht durch Sie erfolgen. Sie werden im Operationssaal assistieren und hier auch chirurgische Grundfertigkeiten wie chirurgisches Knoten und Hautnähte erlernen. In der Zentralen Notaufnahme werden Sie eine Vielzahl von Patienten mit akuten Verletzungen und Erkrankungen sehen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, an den Indikationssprechstunden und auch an der proktologischen Sprechstunde teilzunehmen. Regelmäßig werden diverse Veranstaltungen speziell für Sie angeboten, selbstverständlich ist auch eine Teilnahme an allen weiteren Veranstaltungen der Klinik wie zum Beispiel der interdisziplinären Tumorkonferenz möglich.

Bis zu zehn Assistenzärzte komplettieren unser Team. Sie können derzeit im Common trunk, in der Allgemeinchirurgie, Unfallchirurgie, Proktologie, Viszeralchirurgie und in spezieller Viszeralchirurgie weitergebildet werden.

In der Klinik für Chirurgie wird ein großes Spektrum allgemein- und viszeralchirurgischer Operationen angeboten. Das Spektrum umfasst auch die große onkologische und gastroenterologische Chirurgie bis hin zu komplexen Leberresektionen. Insbesondere bei gutartigen Erkrankungen erfolgt ein großer Teil der Operationen minimal-invasiv. Im Bereich der endokrinen Chirurgie erfolgen Operationen an der Schilddrüse, Nebenschilddrüse und an den Nebennieren. Neu etabliert wird zurzeit ein integriertes Konzept zur Alterstraumatologie.

Innere Medizin

Die Abteilung für Innere Medizin (Medizinische Klinik I) bietet für die Assistenzärzte ein umfangreiches Ausbildungskonzept mit rotierender Zuweisung zu den unterschiedlichen Oberärzten, um die Arbeit der einzelnen Schwerpunkte sowie deren spezielle Untersuchungsmethoden und Therapien intensiver kennenzulernen. In diesem Zusammenhang lernen die Assistenzärzte auch die korrekte Durchführung diagnostischer und therapeutischer Methoden direkt durch den entsprechenden fachärztlichen Spezialisten – wie zum Beispiel:

  • Abdomensonografie
  • Echokardiografie
  • Sämtliche EKG-Diagnostik
  • Endoskopische Untersuchungen und Therapien (Gastroskopie, Koloskopie, Bronchoskopie, ERCP
  •  Leber- und Knochenmarkspunktionen

Die Abteilung für Innere Medizin betreut im Jahr tausende stationäre Patienten. Auf der interdisziplinären Intensivstation werden jährlich hunderte Patienten durch die eigenen Ärzte der Abteilung betreut. Zudem besteht eine enge Kooperation mit dem am Haus befindlichen MVZ Onkologie. Die in der Abteilung behandelten Krankheiten umfassen das gesamte Spektrum der Inneren Medizin mit einem vor allem ambulanten Schwerpunkt auf gastroenterologischen Erkrankungen. Auf der Intensivstation können Patienten mit modernsten technischen Geräten behandelt werden.

In den täglich abgehaltenen Besprechungen werden die Patientenfälle mit dem gesamten Team besprochen, durch die tägliche Röntgendemonstration mit den Kollegen der Abteilung für Radiologie können Sie einen sehr guten Einblick in die Befundung von spezifisch internistischen Röntgenbildern erlangen. Durch die regelmäßig durchgeführten abteilungsinternen Fortbildungsveranstaltungen halten wir uns – und damit auch Sie – gegenseitig auf dem aktuellen Stand der medizinischen Forschung.

Sie können als Student im Praktischen Jahr in unserer Abteilung also das gesamte Spektrum internistischer Erkrankungen vom Erstkontakt mit dem Patienten über die umfangreiche Diagnostik und Therapie bis seiner Entlassung kennenlernen. Wir möchten Sie gerne aktiv in den Behandlungsprozess und den ärztlichen Alltag integrieren, zum Beispiel durch die Betreuung eigener Patienten und die angeleitete Durchführung diagnostischer und therapeutischer Maßnahmen.

Curriculum PJ-Ausbildung Abteilung Innere Medizin

Chefarzt Dr. med. Thomas Heyer

1. Lernziele:
Der Studierende ist nach vier Monaten in der Lage:

  • Einen Patienten von der Aufnahme bis zur Entlassung umfassend zu betreuen
  • Grundlegende diagnostische und therapeutische Maßnahmen den entsprechenden Krankheitsbildern zuzuordnen und deren Möglichkeiten abzuschätzen
  • Einen lebensbedrohlichen Zustand zu erkennen, und er hat Einblick in die Notfall- und Intensivtherapie erlangt
  • Mit allen Professionen des Krankenhauses auf kollegialer Ebene konstruktiv und zielführend zusammenzuarbeiten

2. Ablauf:

  • 14 Tage auf einer der peripheren Stationen (Station 3 mit pneumologischem Schwerpunkt, Station 4 mit gastroenterologischem Schwerpunkt) mit einem festen personenbezogenen Mentor (Assistenzarzt der Station) „mitlaufen“. Alle Assistenzarzttätigkeiten sollen kennen und zum Teil auch durchzuführen gelernt werden.
  • Ab Tag 15: Zuteilung eigener Patienten (drei bis vier, vorzugsweise im gleichen Patientenzimmer) und umfassende Betreuung unter Aufsicht des assistenzärztlichen Mentors. Tägliche Visitierung durch den Oberarzt der Station.
  • Ab Woche 5: Wechsel auf die jeweils andere periphere Station. Hier sofortige Zuteilung eines neuen Mentors aus den Assistenzärzten der Station und neuer Patienten. Umfassende Betreuung der zugewiesenen Patienten unter Aufsicht des Mentors, tägliche Visitierung durch den Oberarzt der Station.
  • Ab Woche 9: Wechsel in die Zentrale Notaufnahme für 14 Tage. Zwei Tage „mitlaufen“ mit dem Aufnahme(ober)arzt (gleichzeitig Mentor) und kennenlernen der ärztlichen Tätigkeiten. Ab Tag 3: Zuteilung eigener Aufnahmen unter Aufsicht oder in ständiger Kontrolle durch den Mentor. Alle selbst aufgenommenen Patienten müssen vor Verlegung auf die Station mit einem Oberarzt besprochen werden.
  • Ab Woche 11: Wechsel auf die Intensivstation. „Mitlaufen“ mit dem Assistenzarzt der Intensivstation, der gleichzeitig Mentor ist. Teilnahme an allen Prozeduren. Teilnahme an allen Visiten und der assistenzärztlichen Übergabe aus dem Nachtdienst. Nach Rücksprache mit dem Oberarzt auch selbstständige Durchführung von Prozeduren unter seiner Aufsicht. Mehrfach tägliche Visitierung durch den Oberarzt der Station.
  • Wochen 13 bis 16: mindestens eine, maximal zwei Wochen Wahlmöglichkeit. Endoskopie, erneut eine der peripheren Stationen 3 oder 4, Notaufnahme, Intensivstation.

3. Sonstige Fort- und Ausbildungsveranstaltungen:

  • Fortbildungsveranstaltungen der Abteilung für Innere Medizin alle 14 Tage donnerstags (nach der Nachmittagsbesprechung)
  • Early Sessions der Abteilung für Innere Medizin alle 14 Tage dienstags (nach der Frühbesprechung)
  • Tägliche radiologische Demonstrationen (15:30 Uhr)
  • PJ-Fortbildungsveranstaltungen zu regelmäßigen Zeiten

4. Prüfung des Ausbildungsfortschrittes:

  • In den täglichen Visitierungen der eigenen Patienten durch den Oberarzt im kollegialen Gespräch
  • In allen Chef- und Oberarztvisiten sowie den Stationsarztvisiten im kollegialen Gespräch. Am Ende jeden Monats (feste Termine vom Beginn des Tertials an) Vorstellung eines mehr oder weniger kompletten Patientenfalles im Plenum im Rahmen der Nachmittagsbesprechung

5. Evaluation:

  • Evaluation nach jedem Wechsel im persönlichen Gespräch mit dem PJ-Beauftragten der Abteilung, hier auch Einbindung des neuen PJ-Logbuchs
  • Evaluationsbogen für den Studierenden am Ende des Tertials

Pädiatrie

Als Student im Praktischen Jahr lernen Sie in der Kinderklinik das gesamte Spektrum pädiatrischer Erkrankungen inklusive der Notfallsituationen kennen. Sie werden in die Diagnostik und Therapie der Patienten und die Betreuung der Eltern eingebunden. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, unter Anleitung, eigene Patienten zu betreuen und diagnostische/therapeutische Maßnahmen durchzuführen.

Die Neonatologie ist zusammen mit der geburtshilflichen Abteilung des Hauses als Perinatalzentrum Level 1 eingestuft. Es besteht eine enge Kooperation mit dem Sozialpädiatrischen Zentrum und der kinder- und jugendpsychiatrischen Tagesklinik/Institutsambulanz am St. Marien-Hospital. Die prä- und postoperative Versorgung kinderchirurgischer Fälle erfolgt ebenfalls durch die pädiatrische Abteilung. Die in der Kinderklinik betreuten Erkrankungen und Störungen umfassen alle in der Pädiatrie vorkommenden Bereiche (bis auf die Behandlung bösartiger Tumoren).

In der täglichen Morgenbesprechung werden die Neuaufnahmen und komplizierte Patienten von den Stationen besprochen, nachmittags gibt es eine Übergabe der neuen Patienten an den Nachtdienst. Regelmäßig finden Chefarzt- und Oberarztvisiten auf den Stationen statt. Zweimal in der Woche werden die Röntgenbilder der Kinderklinik mit den Radiologen in einer Röntgenbesprechung diskutiert. Einmal in der Woche findet eine klinikinterne Fortbildung statt, bei der auch Themen aus der Sozialpädiatrie, der pädiatrischen Neurologie und der Kinder- und Jugendpsychiatrie besprochen werden. Zweimal im Monat wird ein „Journalclub“ abgehalten, bei dem aktuelle, für die Kinderklinik wichtige Artikel aus der pädiatrischen Literatur vorgestellt werden. Neben den fachlichen Schwerpunkten der Kinderklinik (Kardiologie, Pneumologie/Allergologie, Endokrinologie/Diabetologie, Neonatologie, Kinderschutzgruppe) können die gängigen pädiatrischen Ultraschalluntersuchungen, die Auswertung des EKG- und (in Zusammenarbeit mit der Sozialpädiatrie) die EEG-Auswertung und die neurologische Untersuchung von Kindern erlernt werden.

Gynäkologie und Geburtshilfe

Die PJ-Studierenden (maximal zwei je Tertial) werden jeweils sechs Wochen der geburtshilflichen und der gynäkologischen Station sowie vier Wochen der Gynäkologischen Ambulanz zugeteilt. Es besteht die Möglichkeit der aktiven Teilnahme an allen gynäkologisch-geburtshilflichen Eingriffen (1. und 2. Assistenz) und an Geburten. Es werden Kenntnisse in der gynäkologisch-geburtshilflichen Sonografie vermittelt. Unter Anleitung betreuen die PJ-Studierenden eigenständig gynäkologisch-geburtshilfliche Patienten auf der Station. Beim Erlernen der notwendigen Blutentnahmen und des Anlegens von Infusionen werden die Studierenden unterstützt. In der Ambulanz sind sie in die Betreuung von Notfallpatientinnen miteinbezogen. In der Bibliothek steht Literatur zur Vermittlung der notwendigen theoretischen Kenntnisse zur Verfügung.

Die Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe mit zertifiziertem Brustzentrum wird unter Leitung von Dr. med. Axel Sauerwald von einem Ärzteteam mit langjähriger Erfahrung und hoher Spezialisierung betreut. Aufgrund der von der Ärztekammer Nordrhein erteilten Weiterbildungsermächtigungen besteht die volle Ausbildungsmöglichkeit zum Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe und der Schwerpunktweiterbildung „Gynäkologische Onkologie" in Verbindung mit dem Facharzt Frauenheilkunde und Geburtshilfe und der Schwerpunktweiterbildung „Spezielle Geburtshilfe und Perinatalmedizin“.

Gemeinsam mit der Kinderklinik ist die Abteilung als Perinatalzentrum Level I anerkannt. Mit mehr als 2.000 Geburten jährlich gehört das St. Marien-Hospital zu den größten Entbindungskliniken im Rheinland.

In der Abteilung steht ein eigener urodynamischer Messplatz zur Verfügung. Dementsprechend besteht eine Spezialisierung für die Abklärung und Behandlung von Descensus-Erkrankungen und Harninkontinenz. Die gynäkologische Endoskopie (diagnostische und operative Laparoskopie sowie Hysteroskopie) erfolgt entsprechend dem Level „MIC II“ (Minimal-invasive Chirurgie) der Arbeitsgemeinschaft für Gynäkologische Endoskopie. In der Pränataldiagnostik besteht eine Anerkennung der DEGUM (Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V.) entsprechend der Stufe II. Zusätzlich sind Mitarbeiter für das nicht-invasive Ersttrimester-Screening durch die FMF (Fetal Medicine Foundation) Deutschland zertifiziert. In der Kindergynäkologie besteht eine Kooperation mit der Pädiatrie in Form einer gemeinsamen Sprechstunde.
Aufgrund zahlreicher Ermächtigungen durch die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein sind nachfolgende Spezialsprechstunden etabliert:

  • Pränatale Diagnostik (ausführliche Sonografie im I. und II. Trimenon, Echokardiografie, Dopplersonografie)
  • Senologie
  • Gynäkologische Onkologie
  • Allgemeine Gynäkologie

Die konservative Onkologie wird in Zusammenarbeit mit dem MVZ (Medizinisches Versorgungszentrum) Onkologie des St. Marien-Hospitals Düren durchgeführt. Bei interdisziplinären Tumoroperationen besteht eine Kooperation mit der Chirurgie des St. Marien-Hospitals.

An den Werktagen erfolgt täglich um 7:45 Uhr und um 15:30 Uhr die Dienstübergabe in der Bibliothek (Gynäkologische Ambulanz), in der Fachzeitschriften und Lehrbücher zur Verfügung stehen. Jeden Montagmorgen um 7:15 Uhr erfolgt im Rahmen der Dienstübergabe auch eine interne Fortbildung. Jeden Mittwoch um 17:00 Uhr findet die Tumorkonferenz des Brustzentrums statt.

Anästhesie

Als Student im Praktischen Jahr werden Sie in der Fachabteilung Anästhesie durch einen Tutor betreut. Sie sollen sich bei uns wohl fühlen, und wir werden bemüht sein, Sie während Ihrer Tätigkeit wie einen Berufsanfänger in die Abteilung zu integrieren. Sämtliche Arbeitsabläufe sind in einem Leitfaden zusammengefasst, der Ihnen bei Tätigkeitsbeginn ausgehändigt wird. Insbesondere werden Sie auch in die Sonografie der perioperativen Medizin eingeführt.

Der Tagesablauf beginnt mit der Visite auf der Intensivstation um 7:45 Uhr, anschließend erfolgt die Aufteilung zu den einzelnen OP-Sälen oder Ambulanzen. Dienstende ist um 16:15 Uhr nach interdisziplinärer Visite auf der Intensivstation. Am Donnerstag beginnen wir mit einer abteilungsinternen Fortbildung um 7:30 Uhr im Besprechungsraum der Abteilung. Bei Interesse werden Sie Gelegenheit haben, auch Notarzteinsätze zu begleiten, die Einteilung erfolgt durch Oberarzt Peter Nießen. Spezielle Fragen zur PJ-Ausbildung in der Anästhesie beantwortet Ihnen Chefarzt Dr. med. Rainer Terhorst gerne persönlich.
Das 16-wöchige Tertial ist in 4 Teilbereiche gegliedert:

  • Anästhesiologie (Hauptanteil)
  • Intensivmedizin ODER Schmerzambulanz (drei Wochen)
  • Notarztdienst (Begleitung des Notarztes für ein bis zwei Wochen)
  • Akutschmerzdienst (eine Woche)

Nach acht Wochen findet ein Feedback-Gespräch mit einem der PJ-Beauftragten statt. Hier soll anhand eines Logbuchs gemeinsam ergründet werden, was Sie schon gelernt haben und was Sie noch lernen können. Die Tertial-Bescheinigung erhalten Sie am Tertialende im Sekretariat bei Rückgabe dieses Logbuchs.
Die Abteilung Anästhesiologie, operative Intensivmedizin und Schmerztherapie führt im Jahr tausende Narkosen in folgenden operativen Disziplinen durch:

  • Unfallchirurgie
  • Allgemein- und Viszeralchirurgie
  • Gynäkologie und Geburtshilfe
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde

Zur Anwendung kommen alle modernen Verfahren der Allgemeinanästhesie wie TIVA (totale intravenöse Anästhesie), Inhalationsanästhesie (lachgasfrei mit Isofluran, Sevofluran und Desfluran), balancierte Anästhesie und Kombinationsverfahren von Allgemein- und Regionalanästhesien, Spinalanästhesien (einschließlich der Spinalanästhesie bei Säuglingen) sowie periphere Nervenblockaden der oberen und unteren Extremität.

Zur perioperativen Schmerztherapie werden pumpengesteuerte thorakale Periduralanalgesien und intravenöse Opiattherapien durchgeführt. Zur Betreuung der Patientinnen im Kreißsaal kommen sogenannte „Walking Epidurals“ zum Einsatz. Die interdisziplinäre Intensivstation untersteht der Leitung der anästhesiologischen Abteilung.


Kann ich in Düren auch ein Pflichtpraktikum für PiA oder einen Masterstudiengang Psychologie absolvieren?

In der Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie ist es möglich, ein Praktikum für PiA oder Studierende der Psychologie zu absolvieren. Es ist uns ein großes Anliegen, Studierende der Psychologie am Ende eines entsprechenden Masterstudienganges sowie Psychotherapeuten in Ausbildung (PiA) an die kinder- und jugendpsychiatrische Arbeit heranzuführen beziehungsweise Ihnen einen vertieften Einblick in unser Berufsfeld zu ermöglichen. Praktika mit einem Umfang von mindestens 600 Stunden, mindestens an drei Tagen, mindestens 23 Stunden in der Woche oder in Vollzeit, eignen sich hierfür sehr gut, da so ein angemessener Raum für eine Vertiefung in die Materie entsteht. Es besteht für PiAs die Möglichkeit, sowohl die PT1-, als auch die PT2-Zeiten in unserer Abteilung zu absolvieren.

Im Rahmen der Psychotherapie-Ausbildung kooperieren wir mit folgenden Ausbildungsinstituten:

  • Ausbildungsinstitut für Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie an der Uniklinik Köln (AKiP Köln)
  • Akademie für angewandte Psychologie und Psychotherapie für die Aus- und Weiterbildung in Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie (APP Köln KJP)
  • Deutsche Gesellschaft für Verhaltenstherapie e. V. (DGVT)

Bewerben Sie sich jetzt für ein Pflichtpraktikum, wir freuen uns auf Sie!

Sollten Sie Interesse an einem Pflichtpraktikum in unserer Abteilung haben, senden Sie uns bitte Ihre aussagekräftige Bewerbung (Anschreiben, Lebenslauf mit Lichtbild, Zeugnisse, einschließlich Ihres letzten Schulzeugnisses) ausschließlich als E-Mail mit Anhang der genannten Unterlagen im PDF-Format zu. Anhänge in einem anderen Datei-Format können aus Gründen der Datensicherheit nicht geöffnet werden, die entsprechenden Bewerbungen werden von unserer EDV automatisch ungelesen gelöscht.

Haben Sie bitte Verständnis dafür, dass die Bearbeitung Ihres Anschreibens je nach Menge der eingehenden Bewerbungen nicht umgehend erfolgen kann. Dennoch sind wir sehr bemüht, Ihnen so bald als möglich eine schriftliche Rückmeldung zu geben.

Ihre Unterlagen senden Sie bitte an den leitenden Psychologen unserer Abteilung, Diplom-Psychologe Marc Körner-Nitsche (marc.koerner@ct-west.de).

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