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"Die Zahl älterer Patienten, die durch das gleichzeitige Auftreten mehrerer Erkrankungen besonders beeinträchtigt sind, wächst stetig. Die Probleme, die sich aus dieser ‚Multimorbidität‘ ergeben, sind eine große Herausforderung, der wir uns seit mehr als 30 Jahren mit viel Erfahrung und Herz stellen."
Dr. med. Christian David Kautz, Chefarzt der Akutgeriatrie

Erfahren, etabliert und herzlich im Umgang mit Älteren: Akutgeriatrie-Klinik in Düren

Immer mehr Menschen werden älter – immer mehr ältere Menschen müssen medizinisch versorgt und gepflegt werden: In unserer Klinik für Akutgeriatrie am St. Marien-Hospital Düren widmen wir uns nicht nur den körperlichen, sondern auch den geistigen, funktionalen und sozialen Aspekten eines betagten Menschen – mit viel Erfahrung, Zeit und menschlicher Wärme. Wir kümmern uns um jeden geriatrischen Patienten individuell und können dabei auf alle medizinischen und therapeutischen Möglichkeiten einer modernen, vielseitig aufgestellten Klinik zurückgreifen.
So ist unsere seit vielen Jahren etablierte Fachabteilung nach DIN EN ISO 2015 + pCC zertifiziert und hat das „Qualitätssiegel Geriatrie für Akutkliniken“. Sie verfügt über das gesamte Spektrum körperlicher und internistischer Untersuchungsmethoden sowie über spezialisierte Pflegefachkräfte, die sich Zeit für die Patienten und deren Frührehabilitation in der „Aktivierenden therapeutischen Pflege(ATP) nehmen. Zudem haben unsere Geriater in enger Kooperation mit der Medizinischen Klinik I (Innere Medizin) unseres Krankenhauses weitreichende diagnostische Möglichkeiten – besonders auch in der diagnostischen und interventionellen Endoskopie.
Bei speziellen diagnostischen Fragestellungen stehen uns Fachärzte unterschiedlicher Disziplinen als Konsiliarärzte innerhalb des Hauses sowie im Rahmen von Kooperationen aus benachbarten Kliniken zur Verfügung. Und bei alterstraumatologischen Krankheitsbildern kooperiert unser geriatrisches Team mit den Unfallchirurgen des St. Marien-Hospitals. So ist unser Krankenhaus als Alterstraumatologisches Zentrum (ATZ) im Kreis Düren etabliert und zertifiziert – mit dem Ziel:

  •  Erhalt und Wiederherstellung der funktionalen Gesundheit
  • Umfassende Reintegration des älteren Menschen in sein soziales Umfeld
  • Erreichen einer größt- und schnellstmöglichen Autonomie

Gut versorgt im Alter: multiprofessionelle Betreuung im Team, im ATZ und mit Kollegen.

Wie lauten die Ziele der geriatrischen Behandlung im St. Marien-Hospital?

Unser primäres Ziel lautet: Neben der Akuttherapie möchten wir dem funktionellen und seelischen Abbau betagter Patienten entgegenwirken und ihre vorhandenen Ressourcen fördern und ausbauen, damit sie ihre individuelle Selbstständigkeit schnellstmöglich wiedererlangen – für ein Höchstmaß an Alltagsautonomie und Lebensqualität und den Erhalt der sozialen Integration. Darüber hinaus ist es die Aufgabe der Geriatrie im Krankenhaus, den Patienten und seine Angehörigen hinsichtlich alternativer Versorgungsmöglichkeiten zu beraten und sie schon von Beginn der Behandlung an bei der Planung und Organisation der Zeit nach der stationären Behandlung zu unterstützen.
Kurz: Wir kümmern uns nicht nur um (akute) geriatrische Krankheitsbilder, sondern auch um das persönliche Wohl und die Rehabilitation älterer Menschen – auch um eine Pflegebedürftigkeit nach einer schweren Erkrankung zu vermeiden.

Wir erhalten, fördern und bauen Ihre Fertigkeiten aus – für größtmögliche Autonomie.

Welche Bereiche umfasst die Altersmedizin in der Akutgeriatrie Düren?

Das Grundprinzip der Behandlung in der Akutgeriatrie-Klinik beziehungsweise in unserem Alterstraumatologischen Zentrum (ATZ) ist eine an die Erfordernisse älterer Patienten angepasste akutmedizinische Diagnostik und Therapie – kombiniert mit einer umfassenden Frührehabilitation. Das Betätigungsfeld der geriatrischen Abteilung umfasst die Behandlung von akuten beziehungsweise im Rahmen einer akuten Erkrankung eskalierten chronischen Erkrankungen – überwiegend aus den Fachbereichen Innere Medizin, Neurologie, Allgemein- und Unfallchirurgie sowie Orthopädie und auch Psychologie.

Umfassende altersmedizinische Versorgung und frühestmögliche Rehabilitation.

Welcher Therapieansatz wird in der Geriatrie im Krankenhaus verfolgt?

Das Therapiekonzept unserer akutgeriatrischen Klinik, die Mitglied im Bundesverband Geriatrie ist, stellt eine ganzheitliche Behandlungsform in den Vordergrund und beinhaltet als Kernstück eine interdisziplinäre Betreuung im therapeutischen Team. Denn ältere Menschen bringen meist nicht nur eine akute Erkrankung mit sich, sondern viele unterschiedliche Gesundheitsstörungen und Funktionseinschränkungen. Zusätzlich zur Durchführung von klinischen und apparativen diagnostischen Methoden erheben wir daher bei jedem Patienten auch die funktionellen, motorischen, kognitiven und sozialen Gegebenheiten und Ressourcen im Rahmen eines umfassenden geriatrischen Assessments. Für eine altersspezifische Betreuung und Versorgung betagter Menschen arbeiten unsere Geriater also eng mit den Mitarbeitern unter anderem des Pflege- und Sozialdienstes, der Ergotherapie, Physiotherapie, Logopädie sowie den Psychologen zusammen. In regelmäßigen Teamsitzungen legen wir gemeinsam die jeweiligen Therapieziele und -formen fest beziehungsweise bewerten die Ergebnisse der erbrachten Leistungen – kurz in einem täglichen Gespräch und ausführlich in wöchentlichen Patientenkonferenzen.

In der Akutgeriatrie steht der Mensch im Mittelpunkt, nicht eine einzelne Erkrankung!

Was versteht man unter der „Aktivierenden therapeutischen Pflege“?

Ob nach einer schweren Erkrankung oder im Umgang mit Multimorbidität: Mit der aktivierenden therapeutischen Pflege (ATP) möchten wir erreichen, dass ältere Patienten ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten im Sinne von Alltagsaktivitäten zurückerlangen. Ist ein Patient dazu nicht in der Lage, stehen uns diverse pflegerische Interventionen und Methoden zur Verfügung, um seine Einschränkungen zu beseitigen oder zu minimieren. Die ATP orientiert sich dabei an den individuellen Bedürfnissen, Fähigkeiten und Zielen des Patienten. Gefördert werden sollen vor allem:

  • Selbstständigkeit
  • Selbstbestimmung
  • Teilhabe und damit Erhalt und/oder die (Wieder-)Erlangung von Kompetenzen zur persönlichen Selbstpflegefähigkeit

Um diese Ziele zu verfolgen, legen wir in der ATP zu Beginn ein individuelles Rehabilitationsziel für jeden Patienten fest – wie zum Beispiel:

  • Förderung der motorischen Fähigkeiten und damit der Mobilität
  • Stimulanz der Wahrnehmung und damit der kognitiven Fähigkeiten
  • Unterstützung der Kommunikationsfähigkeit und damit der Gestaltung sozialer Kontakte
  • Berücksichtigung von Risikodiagnosen wie das Sturzrisiko in Kombination mit einer Sturzangst

Zu unseren Angeboten, welche stets an die Motivation und Belastbarkeit des Patienten angepasst sind, zählt die pflegerische Intervention inklusive Information, Anleitung, Beratung, Training und Motivation. Besonders wichtig ist uns hierbei der persönliche Austausch und Dialog mit den Patienten und ihren Angehörigen und deren Raum zur Selbstbestimmung.

Unsere Pflegeanspruch lautet: ehrlich, herzlich, aktivierend – mit Herz und Hand!

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