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„Wir freuen uns über Ihr Interesse an der Weiterbildung in unserer Sektion für Unfallchirurgie. Unser Ziel ist die qualitativ hochwertige Weiterbildung, um so eine optimale Behandlung von Patientinnen und Patienten zu ermöglichen und sicherzustellen.“
Dr. med. Ralf Plaga, Sektionsleiter der Unfallchirurgie

Ärztliche Weiterbildung in der Sektion für Unfallchirurgie

Es liegt eine Weiterbildungsermächtigung für 72 Monate „Orthopädie und Unfallchirurgie" und für 18 Monate in der Speziellen Unfallchirurgie vor. Eine persönliche Betreuung ist uns wichtig. Ansprechpartner für jeden Assistenzarzt ist Sektionsleiter Dr. med. Ralf Plaga. Er stellt den neuen Mitarbeitenden vor und führt ihn in das Team ein, außerdem plant er die Weiterbildung sowie Fortbildungen.
Die Schwerpunkte der Sektion Unfallchirurgie sind:

  • Traumaversorgung (besonders Kinder- und Alterstraumatologie)
  • Sporttraumatologie mit Arthroskopie von Schulter und Kniegelenk sowie Sprunggelenk, Hand- und Fußchirurgie
  • Ambulante Chirurgie

Die Sektion Unfallchirurgie ist als lokales Traumazentrum anerkannt; als Mitglied im TraumaNetzwerk EU Regio Aachen sind wir enger Kooperationspartner mit der Uniklinik Aachen. Unser Alterstraumatologisches Zentrum (ATZ) im Kreis Düren, das unter der ärztlichen Leitung von Elke Kaufhold zusammen mit Dr. med. Ralf Plaga steht, wurde als eine der ersten Abteilungen in Nordrhein-Westfalen von proCum Cert im Jahr 2015 zertifiziert.

Das Leistungsspektrum der Unfallchirurgie umfasst die gesamte Spannweite der Frakturen von den oberen bis zu den unteren Extremitäten, vom Säugling bis zum geriatrischen Patienten. Dabei werden sowohl sämtliche Facetten der konservativen Behandlung von Frakturen und Gelenkverletzungen als auch die derzeit aktuellen operativen Frakturbehandlungsmethoden eingesetzt. Bewährte winkelstabile Schrauben- und Plattenosteosynthesen aus Titan haben dabei ebenso ihren Stellenwert wie intramedulläre Osteosyntheseverfahren bei Röhrenknochen, die Fixateuranwendung und dynamische Fixateure (bei entsprechender Weichteilproblematik) sowie die Notfallprothetik im Hüftgelenksbereich bei entsprechender Indikation. Rekonstruktive Eingriffe an Hüft- und Kniegelenk werden ebenso durchgeführt wie Bandrekonstruktionen und Fußkorrekturen.

Vielfältige Weiterbildungsmöglichkeiten in der Kinder-, Alters- und Sporttraumatologie.

Was gehört zur Facharztweiterbildung Orthopädie und Unfallchirurgie?

Sie lernen sowohl das Wissen als auch die operativen Fähigkeiten für den Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie. Entsprechend dieser Kenntnisse und Fertigkeiten assistieren Sie bei den vorgesehenen Operationen. Später führen Sie die Eingriffe selbstständig durch, zunächst unter Aufsicht. Sie lernen zudem, Notfälle und Verletzungen schnell und kompetent einzuschätzen. Die vorgesehenen Rotationen in der Notaufnahme und Intensivmedizin sowie weitere Gebiete planen wir mit Ihnen nach Ihren Interessen.
Zu Ihren Aufgaben gehören außerdem:

  • Selbstständiges Führen einer Station
  • Organisation stationärer Aufnahmen und Untersuchungen, Anamnese
  • Erstellen von Therapieplänen, Entlassungsmanagement, Einsatz der elektronischen Patientenakte.
  • Organisatorische Aufgaben
  • Anleitung jüngerer Kollegen

Was beinhaltet die Zusatzweiterbildung Spezielle Unfallchirurgie?

Diagnostik und Therapie:

  • Schwere Verletzungen und deren Folgezustände
  • Schwer- und mehrfachverletzte Kinder, Jugendliche und Erwachsene
  • Polytraumaversorgung
  • Schockraummanagement, Organisation von Verlegungen, Überwachung von Schwerverletzten
  • Organisation und Überwachung der Behandlung von schwerverletzten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in interdisziplinärer Zusammenarbeit
  • Indikationsstellung, Planung, Vorbereitung und teilweise Mitwirkung bei neurotraumatologischen, gefäß-, thorax- und viszeralchirurgischen Maßnahmen einschließlich mikrochirurgischer Techniken
  • Konservative, peri- und postoperative Versorgung inklusive intensivmedizinischer Überwachung
  • Operative Eingriffe mit höherer Schwierigkeit bei schweren Verletzungen und Verletzungsfolgen in Körperhöhlen, an der Wirbelsäule, an Becken und Hüfte, an den oberen und unteren Extremitäten, in der Sporttraumatologie, in plastisch-rekonstruktiven Techniken, bei Tumoren und pathologischen Frakturen, bei Infektionen, bei chemischen und thermischen Schäden in der Alterstraumatologie (wir sind zertifiziertes Alterstraumatologisches Zentrum (ATZ), der Kindertraumatologie
  • Teilnahme an der stationären BG-lichen Behandlung sowie ambulanter Behandlung von Arbeitsunfällen und Begutachtung

Wie sind die Dienstzeiten in der Sektion Unfallchirurgie?

Grundsätzlich sollte das Bestreben sein, die Dienstzeiten unbedingt einzuhalten. Die individuellen Arbeiten sind daher so effizient zu organisieren, dass sie regelhaft in der normalen Dienstzeit abgearbeitet werden können. Nicht immer wird dies möglich sein, dringliche Patientenangelegenheiten oder Notfallbehandlungen haben selbstverständlich Vorrang. Die hierdurch anfallenden Überstunden werden in der Regel im Rahmen der Überstundenfreizeitregelungen (freie Nachmittage, zusätzliche Urlaubstage) abgegolten.

Regeldienst: 7:30 Uhr - 16:00 Uhr
Dienstzeit: 15:00 Uhr – 22:00 Uhr
Bereitschaft: 22:00 Uhr – 08:30 Uhr

Frühbesprechung: 7:30 Uhr
Röntgenbesprechung: 15:10 Uhr
Spätbesprechung: 15:30 Uhr