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Spezialsprechstunden für schwangere

Spezielle Sprechstunden für Schwangere in der Geburtshilfe

Ob allgemeine Geburt, Risikogeburtshilfe, differenzierte Ultraschalluntersuchungen, Beckenendlage oder Mehrlingsgeburten: In der Gynäkologischen Ambulanz bieten wir schwangeren Patientinnen diverse pränataldiagnostische und geburtshilfliche (Risiko-)Sprechstunden außerhalb der regulären Vorsorge an. So können wir ambulant all Ihre Fragen klären und besondere Risiken einer Schwangerschaft abschätzen und gegebenenfalls direkt behandeln – denn die beste Betreuung von Mutter und Kind beginnt bereits vor der Geburt!

Wir sind Ihr Ansprechpartner für fachliche Risikoeinschätzung und gezielte Diagnostik!

Anmelde-Sprechstunde

Sie erwarten ein Kind? Herzlichen Glückwunsch! Eine Schwangerschaft verläuft in den meisten Fällen ganz normal. Wir empfehlen Ihnen, in der Regel in der 34-36 SSW in Düren unsere Anmelde-Sprechstunde, die von unseren erfahrenen Hebammen durchgeführt wird, wahrzunehmen. Hier haben Sie die Möglichkeit, uns kennenzulernen, erste Fragen zu stellen und mit uns alle Formalitäten zur Geburt zu klären.

Wir möchten Sie und Ihre Wünsche gerne persönlich kennenlernen.

Geburtsplanungs-Sprechstunde

Ihr behandelnder Frauenarzt hat Ihnen zu einer ärztlichen Vorbesprechung über eine konkrete medizinische Fragestellung oder über bestimmten Risiken geraten? Gerne klären unsere Frauenärzte im Krankenhaus mit Ihnen alle Fragen und Unsicherheiten in unserer fachärztlichen Sprechstunde zur Geburtsplanung – ausführlich und einfühlsam.

Sie haben eine medizinische Frage zur Geburt oder möglichen Risiken? Gerne!

Ersttrimester-Screening (SSW 11+0 - 13+6)

Mit unserer pränataldiagnostischen Erfahrung und unseren modernen Ultraschallgeräten (Sonografie) können Sie sich sicher sein, dass wir Sie und Ihr ungeborenes Kind schon sehr früh in der Schwangerschaft untersuchen können. Über die ultraschallgesteuerte Messung der Nackenfalte können Risikowahrscheinlichkeiten für das Auftreten einer Chromosomenstörung (Down-Syndrom, Trisomie 21, 18 und 13) ermittelt werden.

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Zusätzlich werden noch weitere Marker gemessen und spezielle Blutwerte bei der Mutter bestimmt, um die Risikoberechnung noch exakter zu machen. Sie entscheiden dabei mit dem Frauenarzt, ob Ihnen die Aussage der Ultraschalluntersuchung ausreicht oder ob Sie noch weitere Analysen durch Blutuntersuchungen veranlassen möchten.

Unser Screening bietet Ihnen mehr Sicherheit in der frühen Schwangerschaft.

Nicht-invasiver pränataler Test (NIPT, ab 10. SSW)

Mithilfe der NIPT-Methode (nicht-invasiver pränataler Test) können unsere Frauenärzte im Krankenhaus mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit feststellen, ob bei Ihrem ungeborenen Kind eine Chromosomenstörung (Down-Syndrom, Trisomie 21, 18 und 13) vorliegt. Das Verfahren ist ungefährlich, denn nur der Mutter wird hierbei Blut abgenommen.

Bevor Sie sich für den NIPT im pränataldiagnostischen Zentrum unserer Klinik für Geburtshilfe entschließen, informieren wir Sie in unserer Spezialsprechstunde über die Möglichkeiten und Grenzen dieser nicht-invasiven Testmethode. Vor der Blutentnahme führen wir regelhaft eine detaillierte Ultraschalluntersuchung durch. Hierdurch können unsere Frauenärzte mögliche Auffälligkeiten ausschließen, für die ein anderes Verfahren angewendet werden sollte. So kann der pränatale Bluttest eine differenzierte Ultraschalldiagnostik grundsätzlich nicht ersetzen.

Gezielte Diagnostik mithilfe des Mutterbluts – minimal-invasiv für Mutter und Kind.

Invasive Diagnostik (CVS, AC)

Während das risikoarme NIPT-Verfahren vor allem das Vorliegen der Trisomien 21, 18 und 13 feststellen kann, lassen sich andere Chromosomenstörungen oder genetische Erkrankungen nur mithilfe einer invasiven Diagnostik bestimmen. Für eine genetisch gesicherte Diagnose bieten wir Ihnen zwei Untersuchungsmethoden an:

  1. Chorionzottenbiopsie (Mutterkuchenpunktion, CVS, ab 11. SSW): Hierbei werden unter Ultraschallkontrolle kleine Gewebeanteile aus der Plazenta mithilfe einer sehr dünnen Hohlnadel durch die Bauchdecke der Mutter entnommen. Dieser ambulante, wenig schmerzhafte Eingriff kann ohne lokale Betäubung durchgeführt werden.
  2. Amniozentese (Fruchtwasseruntersuchung, AC, ab 16. SSW): Hierbei wird unter Ultraschallkontrolle Fruchtwasser aus der Fruchtblase mithilfe einer sehr dünnen Hohlnadel durch die Bauchdecke der Mutter entnommen. Dieser ambulante, wenig schmerzhafte Eingriff, den bei uns nur erfahrene Pränataldiagnostiker vornehmen, kann ohne lokale Betäubung durchgeführt werden.

Mutterkuchenpunktion oder Fruchtwasseruntersuchung – für eine genetisch gesicherte Diagnose.

Organdiagnostik (19. - 22. SSW)

Dank unserer modernen Ultraschallausstattung können wir in dieser Sprechstunde (auch für Sie ganz deutlich auf dem Monitor zu erkennen) das Wachstum des kleinen Körpers, seine Organe und deren Funktion untersuchen und beurteilen. Sollten sich hierbei Auffälligkeiten zeigen, sind Sie und Ihr Ungeborenes bei uns gut aufgehoben, denn unser Perinatalzentrum Level 1 ist auf eine bestmögliche medizinische Versorgung von „Risikokindern“ vor, während und nach der Entbindung in Düren ausgerichtet.

Detaillierte Ultraschalluntersuchung im II. Trimester – für Sie am Monitor miterlebbar.

3D-/4D-Ultraschalldiagnostik

Sie möchten Ihrem Kind noch näherkommen? Die modernen 3D-Ultraschallvarianten sind eine zusätzliche, unterstützende Diagnostikmethode bei speziellen Fragestellungen – ob mit einem stehenden 3D- oder einem bewegten 4D-Farbbild. Unsere speziell ausgebildeten Frauenärzte im Krankenhaus führen Sie bei Bedarf durch, wenn die medizinischen Untersuchungsvoraussetzungen vorliegen. Sie ersetzen jedoch keine Feindiagnostik, um frühkindliche Fehlbildungen auszuschließen.

Faszinierende dreidimensionale Einblicke – zur ergänzenden Diagnostik.

Fetale Echokardiografie (21. - 23. SSW)

Herzfehler gehören zu den häufigsten angeborenen Fehlbildungen von Neugeborenen. Im Rahmen der Organdiagnostik führen wir in unserer Klinik für Geburtshilfe daher auch eine fetale Echokardiografie durch, bei der Herzfehlbildungen und -funktionsstörungen diagnostiziert werden können. Sollten hierbei Auffälligkeiten festgestellt werden, können wir Ihnen eine interdisziplinäre Betreuung mit unserem Perinatalzentrum Level 1 und weiteren Spezialisten anbieten – denn die Pränataldiagnostik ist uns eine echte Herzensangelegenheit.

Viele angeborene Herzfehlbildungen können wir mithilfe moderner Geräte erkennen.

Dopplersonografie

Die Dopplersonografie ist eine spezielle Ultraschalluntersuchung, mit der die Durchblutung und Funktion der Plazenta sowie einiger Organsysteme beurteilt werden können. Müssen Mutter und Kind engmaschig kontrolliert und überwacht werden, sind Sie und Ihr ungeborenes Kind in unserem Perinatalzentrum Level 1 bestens versorgt. Hier arbeiten wir mit den Experten unserer Kinderklinik zusammen und können bei Bedarf frühzeitig therapeutische Schritte einleiten.

Spezielle Beurteilung und Überwachung des frühkindlichen Versorgungsstatus.

Diabetes-Sprechstunde

Blutzuckerwerte können einen erheblichen Einfluss auf die Entwicklung Ihres Kindes haben. Eine intensive Betreuung und Überwachung - in Zusammenarbeit mit Ihrem Frauenarzt und niedergelassenen Diabetologen - sind daher angezeigt.

In unserem Perinatalzentrum Level 1 steht Ihnen ein erfahrenes Diabetes-Team zur Seite. Zur Abklärung möglicher Risiken empfehlen wir Ihnen beispielsweise eine Ultraschalluntersuchung der frühkindlichen Organe zwischen der 19. und 22. Schwangerschaftswoche.

Wir sind für Sie da, damit sich Ihr Blutzucker nicht auf die Kindesentwicklung auswirkt.

Präeklampsie-Sprechstunde

Die Präeklampsie ist eine Erkrankung, die während der Schwangerschaft auftritt und neben Bluthochdruck unter anderem auch Wassereinlagerungen und Eiweißausscheidungen im Urin zeigt. Das Krankheitsbild kann sich bis zu schweren Verlaufsformen entwickeln und mit neurologischen Symptomen bis hin zu einem mütterlichen Krampfanfall (Eklampsie) einhergehen. Das ungeborene Kind kann dabei von einer Plazenta-Unterfunktion betroffen sein. In unserer Spezialsprechstunde bieten wir Ihnen ein spezielles Präeklampsie-Screening an, mit dem wir Ihr Erkrankungsrisiko bestimmen können. Bei Auffälligkeiten können wir auch die weitere Betreuung in unserem Geburtszentrum übernehmen – für mehr Sicherheit und weniger Risiken in Ihrer Schwangerschaft.

Wir bestimmen Ihr Erkrankungsrisiko bereits im Rahmen des Ersttrimester-Screenings.

Beckenendlage-Sprechstunde (BEL)

Etwa fünf Prozent aller Kinder liegen kurz vor ihrer Geburt in Beckenendlage (BEL). Wenn Sie sich fragen, ob ein Kind in dieser Steißlage auf natürlichem Weg (vaginal) entbunden werden kann, beraten wir Sie gerne zur Geburt aus Beckenendlage. In unserer BEL-Sprechstunde erklärt Ihnen unser Geburtshilfeteam, welche Optionen es für Ihre persönliche Situation gibt. Dabei sprechen wir mit Ihnen über den möglichen Geburtsverlauf, über schmerzlindernde Maßnahmen und über Alternativen wie die äußere Wendung oder einen Kaiserschnitt.

Bei Beckenendlage gibt es nicht nur eine Behandlungsoption. Wir beraten Sie gerne!

Mehrlings-Sprechstunde

Sie erwarten Zwillinge oder sogar noch mehr Kinder? Eine Mehrlingsschwangerschaft bedeutet sowohl für die Mutter als auch für die Kinder eine besondere Herausforderung, aber auch ein erhöhtes Risiko. Eine intensive Betreuung und Überwachung – in Zusammenarbeit mit Ihrem Frauenarzt – sind daher angezeigt. In unserer Spezialsprechstunde beraten und untersuchen wir Sie in regelmäßigen Abständen und kontrollieren das Wachstum und das Wohlergehen Ihrer Kinder mithilfe hochleistungsfähiger Ultraschallgeräte.

Gut zu wissen, dass wir Ihnen und Ihren Neugeborenen zusammen mit unserem Perinatalzentrum Level 1 und unserer Kinderklinik, die über eine Neugeborenen-Intensivstation verfügt, eine bestmögliche Versorgung anbieten können.

Bei Risikoschwangerschaften gilt besondere Um- und Vorsicht für Mutter und Kind!

Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe des St. Marien-Hospitals Düren

Sie möchten einen Termin zur Vorstellung in einer unserer Spezialsprechstunden in der Geburtshilfe-Klinik im St. Marien-Hospital Düren ausmachen? Telefonisch oder online? Gerne! Allgemein krankenversicherte Patientinnen benötigen hierfür eine Überweisung ihres niedergelassenen Frauenarztes; bei privater Krankenversicherung und für Notfallpatientinnen ist eine Überweisung nicht erforderlich.

Telefonische Terminvergabe: 02421 805-239

Online-Terminvergabe: DOCTOLIB