Veränderungen in der Geburtshilfe im Kreis Düren
St. Marien-Hospital baut Kapazitäten aus
Die WDR Lokalzeit Aachen – Bericht vom 23.06.2026 befasst sich mit diesem Thema.
Chefarzt Dr. med. Axel Sauerwald im Interview
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Die Geburtshilfe im Kreis Düren steht vor einem bedeutenden Wandel. Ende Juni 2026 schließt das Krankenhaus Düren seine Abteilung für Geburtshilfe und Gynäkologie im Zuge der Krankenhausreform in Nordrhein-Westfalen. Gleichzeitig reagiert das St. Marien-Hospital Düren-Birkesdorf auf die Veränderungen und erweitert seine Kapazitäten, um die Versorgung in der Region langfristig sicherzustellen.
Mit der Neustrukturierung der Krankenhauslandschaft verfolgt das Land Nordrhein-Westfalen das Ziel, medizinische Leistungen stärker zu bündeln und spezialisierte Zentren zu stärken. Von dieser Entwicklung ist auch die Geburtshilfe im Kreis Düren betroffen.
Das St. Marien-Hospital in Düren-Birkesdorf stellt sich bereits auf die neuen Anforderungen ein. Zusätzliche Hebammen und ärztliche Fachkräfte wurden eingestellt, um die steigende Zahl an Geburten professionell begleiten zu können. Ziel ist es, die Versorgung werdender Mütter und ihrer Familien weiterhin auf hohem medizinischem Niveau sicherzustellen.
Die Geburtsklinik zählt bereits heute zu den größten Entbindungszentren im Rheinland. Das Team um Chefarzt Dr. Axel Sauerwald betreut sowohl normale Schwangerschaften als auch Risikoschwangerschaften und bietet gemeinsam mit der Kinderklinik eine umfassende Versorgung von Mutter und Kind unter einem Dach.
Im Interview mit der Lokalzeit Aachen erklärt Dr. Axel Sauerwald, Chefarzt der Frauenheilkunde und Geburtshilfe am St. Marien-Hospital, dass die Reform nicht nur Herausforderungen, sondern auch Chancen mit sich bringt. Größere Geburtszentren könnten medizinische Kompetenzen bündeln und dadurch eine noch spezialisiertere Versorgung ermöglichen. Gleichzeitig betont er die Bedeutung einer sorgfältigen Vorbereitung auf die steigenden Patientenzahlen.
Das St. Marien-Hospital investiert daher gezielt in Personal und Strukturen, um den zusätzlichen Bedarf aufzufangen und den werdenden Familien weiterhin eine sichere und familienorientierte Geburtshilfe anzubieten.
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