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150 Jahre St. Marien-Hospital – ein Jubiläum voller Geschichte, Begegnungen und Zuversicht

Am 1. Oktober 2026 hat das St. Marien-Hospital Düren-Birkesdorf sein 150-jähriges Bestehen gefeiert. Ein besonderer Tag, der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft miteinander verbunden hat – und vor allem den Menschen in den Mittelpunkt stellte.

Die Geschichte des St. Marien-Hospitals begann im Jahr 1868 mit der Übernahme der ambulanten Krankenpflege durch die Franziskanerinnen von Salzkotten. 1876 schenkte Kommerzienrat Wilhelm J. M. Schüll der Gemeinde ein „Haus für notleidende Kranke“, welches am 1. Oktober 1876 bezogen werden konnte. Aus den ersten Anfängen entwickelte sich in den folgenden Jahrzehnten ein Krankenhaus, das sich immer wieder an die medizinischen, gesellschaftlichen und baulichen Anforderungen seiner Zeit anpasste. Neue Gebäude, Fachabteilungen und medizinische Möglichkeiten kamen hinzu, während der Anspruch stets derselbe blieb: Menschen kompetent zu versorgen und ihnen in schwierigen Lebenssituationen zur Seite zu stehen. Heute ist das St. Marien-Hospital Teil der JG Rur-Kliniken und steht gemeinsam mit dem St. Augustinus-Krankenhaus für eine moderne und zukunftsorientierte Gesundheitsversorgung in der Region.

Ein Jubiläum, das vor allem den Menschen gehört

Die Vorbereitungen für das 150-jährige Jubiläum liefen bereits seit geraumer Zeit. Schon einige Tage vor dem eigentlichen Festakt machte sich Geschäftsführerin Annika Butzen auf den Weg durch die Abteilungen und Stationen des Hauses. Sie besuchte die Teams vor Ort, bedankte sich persönlich für die langjährige Zusammenarbeit und das tägliche Engagement und überreichte als kleines Zeichen der Wertschätzung eine handsignierte Jubiläumskarte sowie einen eigens gestalteten Jubiläumspin.

„150 Jahre Krankenhausgeschichte sind vor allem 150 Jahre Engagement von Menschen für Menschen. Unser Jubiläum ist deshalb auch ein großes Dankeschön an alle Mitarbeitenden, die unser Haus mit ihrem täglichen Einsatz, ihrer Kompetenz und ihrem Miteinander prägen.“, betont Annika Butzen.

Festakt mit vielen Wegbegleitern

Den Jubiläumstag am 1. Oktober eröffnete ein feierlicher Wortgottesdienst. Pfarrer Rainer Mohren begrüßte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Gemeinsam mit Pfarrerin Irene Weyer und Pastoralreferentin Ursula Heck wurde der Gottesdienst gestaltet. Für die musikalische Begleitung sorgte der hauseigene Chor „Querbeet“ des St. Marien-Hospitals und verlieh dem Auftakt eine ganz besondere Atmosphäre.

Im anschließenden Festakt begrüßte Annika Butzen zahlreiche Gäste aus dem Gesundheitswesen, der Politik und langjährige Kooperationspartner. Besonders groß war die Freude über den Besuch einiger Ordensschwestern der Franziskanerinnen Salzkotten. 

Eine besondere Verbindung zur Geschichte des Hauses besteht seit dem 10. Dezember 1868: An diesem Tag übernahm der Orden die ambulante Krankenpflege des Hauses sowie die Leitung der Verwahrschule. Damit gehören die Franziskanerinnen zu den prägenden Wegbereiterinnen und Gründerinnen der Geschichte des St. Marien-Hospitals.

v.l.: Gabi Kalkbrenner, Kaufmännische Direktorin St. Marien-Hospital; Dr. Bodo Müller, Ärztlicher Direktor St. Marien-Hospital; Dr. Ralf Nolten, Landrat des Kreises Düren; Annika Butzen, Geschäftsführerin JG Rur-Kliniken; Martin Tölle, Vorstandsvorsitzender der Josefs-Gesellschaft; Frank Peter Ullrich, Bürgermeister der Stadt Düren

Auch Martin Tölle, Vorstandsvorsitzender der Josefs-Gesellschaft, war zum Jubiläum nach Düren-Birkesdorf gekommen. Er hielt die Laudatio und würdigte die Entwicklung des Hauses und seine Bedeutung für die Menschen in der Region.

Einen ausführlichen Blick auf die Entwicklung des St. Marien-Hospitals warf Dr. Bodo Müller, Ärztlicher Direktor des Hauses. In seinem Rückblick nahm er die Gäste mit auf eine Reise durch 150 Jahre Krankenhausgeschichte.
Dabei wurde deutlich, wie stark sich das Haus im Laufe der Jahrzehnte verändert hat. Bauliche Erweiterungen und neue Gebäude gingen Hand in Hand mit der Entwicklung medizinischer Fachbereiche und Behandlungsmöglichkeiten. Aus den Anfängen entwickelte sich ein modernes Krankenhaus mit einem breiten medizinischen Leistungsspektrum.
„Wenn wir auf 150 Jahre zurückblicken, sehen wir vor allem eines: Veränderung. Medizin entwickelt sich weiter, Gebäude verändern sich und neue Versorgungsformen entstehen. Was bleibt, ist unser Auftrag, für die Menschen da zu sein und medizinische Kompetenz mit Menschlichkeit zu verbinden.“, so Dr. Bodo Müller.

Besonders persönlich wurde es im Grußwort von Dr. Ralf Nolten, Landrat des Kreises Düren. Er verbindet mit dem Krankenhaus eine ganz eigene Geschichte: Als Frühgeborener verbrachte er selbst einige Wochen im Krankenhaus in Düren-Birkesdorf.
Umso mehr freute sich das St. Marien-Hospital über seine persönlichen Worte zum Jubiläum und seinen Dank für die Arbeit, die hier seit Generationen geleistet wird.

Auch Frank Peter Ullrich, Bürgermeister der Stadt Düren, ließ es sich nicht nehmen, persönlich zum Jubiläum zu gratulieren und einige Grußworte zu sprechen. Dabei würdigte er die besondere Bedeutung des St. Marien-Hospitals für die Menschen in Düren und der Region und dankte den Mitarbeitenden für ihren täglichen Einsatz, ihre Verantwortung und ihr Engagement für die medizinische und menschliche Versorgung. Als Zeichen seiner Verbundenheit überreichte er dem Krankenhaus ein künstlerisch gestaltetes Bild der Stadt Düren.

Nach dem Rückblick auf 150 Jahre Geschichte richtete Annika Butzen den Blick nach vorne. Die aktuellen Veränderungen im Gesundheitswesen seien eine große Herausforderung, ein Kraftakt – gleichzeitig aber auch eine Chance, die zukünftige Versorgung gemeinsam zu gestalten.
Im Mittelpunkt stehen dabei die engere Bündelung der Kompetenzen der JG Rur-Kliniken, also des St. Marien-Hospitals und des St. Augustinus-Krankenhauses, die Weiterentwicklung von Spezialisierungen sowie eine noch stärkere Verzahnung ambulanter und stationärer Behandlung.
Damit knüpft die Zukunft unmittelbar an die Geschichte des Hauses an: Auch in den vergangenen 150 Jahren hat das St. Marien-Hospital Veränderungen angenommen und daraus neue Perspektiven entwickelt.

Für einen humorvollen Abschluss des offiziellen Teils sorgte Dr. Lüder Warnken. Der Comedian und Notarzt brachte mit seinem Programm „SCHEISSE, ein Notfall“ jede Menge Humor in den Jubiläumstag und sorgte damit für die nötige Auflockerung nach dem Festakt.
Denn bei aller Geschichte, Medizin und Zukunftsplanung durfte an diesem besonderen Tag eines nicht fehlen: das gemeinsame Lachen.

Gemeinsam feiern – mit Battle und Foodtrucks

Während des Festaktes konnten Kolleginnen und Kollegen im Koordinationsparcours gegeneinander antreten und sich gegenseitig – oder auch die eigenen Vorgesetzten – zu einem kleinen „Battle“ herausfordern.
Anschließend wurde es kulinarisch: An verschiedenen Foodtrucks konnten sich die Mitarbeitenden eine kleine Auszeit gönnen. Von Burgern bis zu asiatischen Spezialitäten war für alle Geschmäcker etwas dabei.

150 Jahre St. Marien-Hospital – das sind 150 Jahre medizinischer Fortschritt, Veränderungen und neuer Herausforderungen. Vor allem aber sind es 150 Jahre Menschen, Begegnungen, Engagement und Zusammenhalt.

Der 1. Oktober 2026 ist nun selbst ein Teil dieser Geschichte geworden.

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