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Darmkrebsmonat März

Wieso ist Darmkrebs vermeidbar? Darmkrebs entsteht häufig aus Polypen, also gutartigen Vorstufen von Krebs. Man geht davon aus, dass es Jahre dauert, bis sie zu Krebs entarten. Deshalb können sie bei Vorsorgeuntersuchungen frühzeitig erkannt und entfernt werden. So entsteht erst gar kein Darmkrebs.

„Trotzdem zählt Darmkrebs (Dickdarm- beziehungsweise Enddarmkrebs) zu einer der häufigsten Krebserkrankungen in Deutschland und zur zweithäufigsten Todesursache bei Krebserkrankungen“, wie Dr. Siegfried Shah, Chefarzt der Abteilung für Allgemein- und Viszeralchirurgie bei uns im St. Marien-Hospital Düren, und Seniordarmoperateur Deutsche Krebsgesellschaft, erklärt.

Anlässlich des Darmkrebsmonats März 2022 empfiehlt er: „Gehen Sie bitte zur Darmkrebsvorsorge! Sie wird von den gesetzlichen Krankenkassen bei Männern ab dem 50. und bei Frauen ab dem 55. Lebensjahr übernommen. Es gibt keinen Grund, nicht hinzugehen – der eigenen Gesundheit zuliebe!“

Wird Darmkrebs diagnostiziert, sind auch bei dieser Erkrankung die Heilungschancen in einem frühen Stadium am besten. „Heutzutage können wir Darmkrebs in der Regel minimal-invasiv und damit schonend operieren“, erklärt Dr. Shah. In unserem viszeralmedizinischen Tumorzentrum arbeiten Fachärzte aus den Bereichen Viszeralchirurgie, Gastroenterologie, Onkologie, Radiologie, Pathologie, und Strahlentherapie interdisziplinär zusammen.

Übrigens ist der bundesweite Darmkrebsmonat März ein Projekt der Felix Burda Stiftung. In ganz Deutschland setzen sich Menschen, Unternehmen und Organisationen für die Darmkrebsvorsorge ein.