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Schnell Verletzung erkennen und behandeln

Die Unfallchirurgie am St. Marien-Hospital haben wir Ihnen ja bereits kurz vorgestellt, von nun an möchten wir Ihnen die Menschen dahinter vorstellen. Denn ohne die Fachkompetenz und das Engagement unserer Unfallchirurgen wäre die Abteilung nicht als lokales Traumazentrum anerkannt und als eines von nur 25 Alterstraumatologischen Zentren (ATZ) in Deutschland zertifiziert.

Im 1. Teil unserer Serie kommt Sektionsleiter Dr. Ralf Plaga zu Wort. Der Facharzt für Unfallchirurgie und Orthopädie mit Zusatzbezeichnung Spezielle Unfallchirurgie ist als D-Arzt zugelassen und seit 2019 bei uns tätig:

WAS fasziniert Sie an der Unfallchirurgie?
Als Unfallchirurgen sind wir wie Konstrukteure, die etwas wieder zusammenbauen. Das ist jedes Mal eine Herausforderung. Im Gegensatz zu den Internisten, die meist Zeit haben, die Erkrankung zu begleiten, müssen wir sehr schnell die Verletzung erkennen, die Therapie einleiten und den Patienten versorgen. Wenn er sich dann nach der OP wieder bewegen und laufen kann wie vorher, ist das der größte Lohn.

WELCHE Schwerpunkte haben Sie?
Ich bin ein Allrounder und übernehme sowohl größere Wirbelsäulen- und Beckeneingriffe als auch minimal-invasive Eingriffe mit winkelstabilen Plajen und Nägeln. Meine besondere Expertise: die Versorgung mit einer Gammanagel-Osteosynthese, zum Beispiel bei einer Oberschenkelfraktur. Da der Nagel die Gelenkerhaltung gewährleistet, sind die Patienten meist einen Tag nach der OP wieder mobil! Gerade ältere Menschen kann man so schneller wieder aus dem Bett und in die Bewegung bringen.

WIE verstehen Sie Ihre Aufgabe als Unfallchirurg?
In der Unfallchirurgie geht es nicht nur um Knochenbrüche oder akute Verletzungen, ich sehe vielmehr den ganzen Menschen mit seinen Begleiterkrankungen und Vorschäden. Es geht aber auch um seine Mobilitätsansprüche und im höheren Alter um die Beweglichkeit, die für viele das Leben wieder lebenswert macht.

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