Herausforderungen der Zukunft

Seit dem 1. Oktober 1876 blieb der Auftrag der Franziskanerinnen Salzkotten im heutigen Dürener Stadtteil Birkesdorf stets der gleiche: helfen, heilen und begleiten. Die Rahmenbedingungen für diesen Auftrag haben sich mit dem seit
1993 bestehenden Gesundheitsstrukturgesetz (GSG) geändert und brachten mit jährlichen Gesetzänderungen erhebliche Einschnitte im Krankenhausbereich. Diese gesetzlichen Vorgaben müssen wir nicht nur akzeptieren, sondern frühzeitig in unser Handeln einfließen lassen und darauf ausrichten. Mit der Einführung der DRG-basierten Krankenhausfinanzierung, verankert im § 17b KHG, und der damit einhergehenden optimalen Verschlüsselung zur Sicherung der Einnahmen, geraten die bundesdeutschen Krankenhäuser in einen verstärkten Wettbewerb untereinander. Diesem Wettbewerb können wir nur durch eine organisierte Umstrukturierung mit dem Ziel der Effizienzsteigerung begegnen.

Heute versteht sich das Krankenhaus vielmehr als Dienstleistungsunternehmen, das dem Patienten medizinische Qualität bei hoher Wirtschaftlichkeit bietet. Hierbei darf aber nicht die Aufgabe des St. Marien-Hospitals unter der Trägerschaft der Caritas Trägergesellschaft West (ctw) vergessen werden, jedem Patienten die bestmögliche medizinische und menschliche Zuwendung zu geben.

Das Bild der Ordensschwester in der Krankenpflege, die den Patienten umsorgt und für ihn da ist, gehört auch im St. Marien-Hospital nach über 130 Jahren der Vergangenheit an. Denn in der heutigen Zeit fühlen sich immer weniger junge Menschen zur Ordensschwester berufen.

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Heute stehen deshalb immer mehr die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des St. Marien-Hospitals in der Pflicht, diese über 130-jährige Tradition zu erhalten, zu pflegen und auch neuen Anforderungen gerecht zu werden, zum Wohle unserer Patientinnen und Patienten.